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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
21
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Böse Charaktere, so mir der hochedle Rath hoffentlich zu-fertigt, werden tapfer gehandhabt, doch ohne Persönlichkeitennnd Anzüglichkeiten; denn schwarze Herzen nnd schwarze Au-gen sind ja näher in letztere gcsasset nur braun; undein Halbgott und ein Halbvieh können sehr gut dieselbe zweiteHalste haben, nämlich die menschliche und darf die Peitschewol je so dick seyn als die Haut?

Trockne Rezensenten werden ergriffen, und (unter Ein-schränkung) durch Erinnerungen an ihre goldne Jugend undan so manchen Verlust bis zu Thräncn gerührt, wie manmürbe Reliquien ausstellt, damit es regne

Ucber das siebzehnte Jahrhundert wird frei gesprochen,und über das achtzehnte human, über das neueste wird ge-dacht, aber sehr frei

Das Schaf, das eine Chrestomathie oder Jean PaulsGeist aus meinen Werken auszog mit den Zähnen, bekommtans jedem Bande einen Band zu extrahircn in die Hand, sodaß besagtes gar keine Auslese, sondern nur eine Abschrift zumachen braucht, sammt den einfältigsten Noten und Präfa-zioncn

Gleich dem Noth- und Hülss-Büchlein muß das BuchArzneimittel, Rathschläge, Charaktere, Dialogen und Historienliefern, aber so viele, daß cs jenem Noth-Büchlein könnte bei-gebundcn werden als Hülssbuch, als wcitläuftiger Auszugund Anhang, weil jedes Werk der Darstellung so gut auseinem Spiegel in eine Brille muß umzuschlcifen seyn, alsvenezianische Spiegelscherben zu wirklichen Brillengläsern ge-nommen werden

In jeden Druckfehler soll sich Verstand verstecken und indie Lrrnttr Wahrheiten