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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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weiten Schritten weg in den Tanzsaal; sie warf sich wild inden wildesten Tanz. Auch das bewährte Albano's Vermnthung,so wie ihr großer trotzender Hut, der ihm eine Krone schien,weil er an dem männlichen Anzuge nichts höher schätzte alsPelz, Mantel und Hut.

Immer mehrere Finger zogen die Lettern v. 6. in seineHand, und er nickte unbekümmert. Die Zeit umgab ihn mitvielfachen Dramas und überall stand er zwischen Theater-Vor-hängen. Als er mit dem unruhigen Kopse und Herzen insBogenfenster trat, um zu sehen, ob er bald Mondschein fürseinen Nachtgang habe: so sah er über den Markt einen schwe-ren Leichenwagen zwischen Fackeln ziehen, der einen Ritter-gutsbesitzer seiner Familiengruft zufuhr; und der ungestörteNachtwächter ries dem schleichenden Tobten den Anfang derGeister- und einer uns theuren Geburtsstnnde nach. Mußtenicht sein gctroffncS Herz cs ihm sagen, wie der harte, feste,unauflösbare Tod mit seiner Gletscherluft so scharf durch diewarmen Szenen des Lebens rückt und alles, worüber er weg-weht, hinter sich starr lässct und schneeweiß? Mußt'er nichtan die erkaltete junge Schwester denken, deren Stimme jetztseiner im Tartarus wartete? Und als Schoppe mit seinerPuppcn-Travcstirung zu ihm kam, und er ihm die Gasse zeigteund dieser sagte:I,on! der Freund Hain sitzt auf seinemPürschwagcn und guckt ruhig herauf, als wolle der Freundsagen: llou! tanzt nur zu, ich fahre retour und bring' euchauch an Ort und Stelle" wie mußt' cs ihm so enge wer-den unter dem schwülen Visier! In dieser Sekunde kam diebleiche Larve mit andern ins Fenster er öffnete das glü-hende Gesicht der Kühlung ein schneller Weintrunk und nochmehr seine Phantasie zeigte ihm die Welt in brennenden Ober-