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10 (1848) Titan : erster Band
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ahmte die lebendigen Szenen des Kastens täuschend nach, sodaß jeder die Bilder für wahre Puppen nahm. >

Ans Albano traf die Schneide dieses komisch-tragischenDolches senkrecht genug, da ihm ohnehin das hüpfende Wachs-figurcnkabinct der großen Nedonte die Einsamkeit des Menschenzu verdoppeln und zwei Jchs durch vier Gesichter zu trennenschien; aber Schoppe ging weiter.

In seinem Glasschranke stand eine Pharaobank und da-neben ein Männchen, das den verlarvten Banquier in schwar-zes Papier ansschnitt, aber dem deutschen Herrn ähnlich; dieseSchildern trug er ins Spielzimmer, wo eine bankhaltendeMaske ganz gewiß Zcfisio ihn hören und sehen mußte.Der Banquier sah ihn einigemal fragend an. Dasselbe thateine ganz schwarz gekleidete Maske mit einer sterbenden Larve,die das hippokratische Gesicht vorstellte*). Albano sah feurignach ihr, weil ihm vorkam, cs könne Roquairol seyn, denn siehatte dessen Wuchs und Fackclaugc. Die bleiche Larve verlorviel und verdoppelte immer den Verlust; dabei trank sie auseinem Federkiele unmäßig Champagner Wein. Der Lektor kamdazu; Schoppe spielte vor den zulaufcnden Augen weiter; diebleiche Larve sah unverrückt und strenge den Grasen an. Schoppenahm vor Bouverot seine eigne herab aber eine Unterzieh-Maske saß darunter er zog diese aus eine Unterzieh-Maskc der Untcrzich-Maske erschien er tricb's fort bis zurfünften Potenz endlich fuhr sein eignes höckeriges Gesichthervor, aber mit Goldschlägcrgold bronzirt und sich gegen Bou-vcrot fast snrchterlich-glcißcnd und lächelnd verziehend.

Die bleiche Larve selber schien zu stutzen und eilte mit

*) So heißet die Gestalt eines Sterbenden.

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