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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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ihn auf eine Anhöhe, wohin ihn immer das Anschaucn vie-ler Menschen auf einmal trieb und wo er mit einer schwerzu malenden Erhebung, Ergrimmung und lachenden Kümmer-niß ansah den ewigen, zwingenden, kleinlichen, von Zweckenund Freuden verirrten, betäubten schweren Wahnsinn desMenschengeschlechts und seinen dazu.

Plötzlich durchbrach die schwarze Kette ein bunter glän-zender Ritter, Roquairol auf dem paradireudcn Frcudenpfcrde,und erschütterte unsre zwei Menschen, und keinen weiter. Einblasses cingestürztes Angesicht, vom langen inner» Feuer ver-glaset, von allen Jugendrosen entblößet, aus den Dcmant-grubcn der Augen unter dem schwarzen Augenbraunen-Ucber-hange blitzend, ritt in einer tragischen Lustigkeit daher, derenLinicn-Geäder sich unter den frühen Runzeln der Leidenschaftverdoppelte. Welch' ein Mensch voll verlebten Lebens!Nur Hosleutc oder sein Vater konnten dieses tragische Froh-locken zu einer schmeichlerischen Freude über die neue Regie-rung herabsetzen; aber Albano nahm ihn ganz in sein Herzhinein und wurde bleich vor inniger Bewegung und sagte:ja Er ist's! O guter Schoppe, er wird gewiß unserFreund, dieser zerrissene Jüngling. Wie schmerzlich lachtder Edle über diesen Ernst und über Kronen und Gräberund alles! Ach er starb ja auch einmal."Daran thutder Reiter recht (sagte Schoppe mit zuckenden Angen undtippte schnell an Albano's Hand und dann an seinen eignenKopf); mir kommt schon der Schädel da als ein enger l>on-8oir, als ein Lichttödtcr vor, den mir der Tod aufgesetztwir sind artige mit Silber überzogne Figuren, in einemelektrischen Tanze begriffen, und vom Funken springen wiraus, ich bewege mich zum Glücke doch noch .... und dort