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Auf den Wassern, die durch die Haine glänzen, ziehenSchwanen, in die Büsche schreitet der Fasan, Rehe blickenhinter ihm neugierig aus dem Walde, über den er gegangenwar, und weiße und schwarze Tauben laufen ämsig unter denThoren, und an den Abcndhügeln hängen rufende Schafe nebenliegenden Lämmern; sogar der Turteltaube zittert in irgendeinem verhüllten Thale die Brust vom ImuA»iclo der Liebe.Er schritt durch ein langes hochstaudiges Roscnscld, das dieNiederlassung und Pflanzstadt von Grasmücken und Nachti-gallen schien, die aus den Büschen aus die wachsenden Gras-bänke hüpften und vergeblich ausliefcn nach Würmchen; unddie Lerche zog oben über diese zweite Welt für die fröm-mer» Thiere und fiel hinter den Thoren in die Saaten nieder.
Berausche dich immer, guter Jüngling, und kette deineBlumen so ineinander wie der Knabe, dem du zucilst! —Nämlich oben auf dem welschen Dache, vor dessen Brustge-ländcr Silberpappeln von breiten Nebenblättern umgürtctspielen, und das er in der Frühlingsnacht für eine Laube inRosen angesehen, stand ein kerniger herübergebücktcr Knabe,der eine Dotterblumenkcttc nicderließ und dem zu kurzen grü-nen Ankerscile immer neue Ringe einstccktc. „Pollux heiß' ich„(versetzt' er frisch auf Albans sauste Frage), aber meine„Schwester heißet Helena *), aber das Brüderchen heißt„Echion." — „Und dein Vater?" — „Er ist gar nicht da,„er ist weit draußen in Rom; gehe nur hinein zur Mutter„Chariton, ich komme gleich." — An welchem schönem Tageund Orte, mit welchem schönem Herzen könnt' er in des ge-
') Sie hatten als Zwillinge diese Namen.