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man dm Mädchm gern das Gewissen, wie die Natur alle wich-tige Glieder, doppelt gibt, wie gutem Weine doppelten Boden;— will Er Ihr zufällig wenigstens auf der Gasse begegnen,so schreitet (wenn diese in Dresden liegt) ein saurer Bedienterhinterdrein als ihr Pcstessig, Scclensorger, curntor oexus, clie-xnlier ll'Ilvnnaur, Sokrates-Genius, Kontradiktor und Pesti-lenziarius — — Hingegen aus dem Lande läuft (das ist alles)die Psarrtochter, weil der Abend so himmlisch ist, um diePsarrfeldcr spazieren, und der Kandidat braucht nun weiternichts zu thnn als Stiefel anzuziehen. — Wahrlich unter Leu-ten von Stande scheint der Mantel der (erotischen) Liebe an-fangs ein v. Fausts Mantel zu sehn, der alles zu überfliegenschwört, indeß er blos alles überdeckt; allein am Ende stehteinem das Schrcckhorn, der Pilatusberg und die Jungfrauvor der Nase.
Seliger Held! Am Freitage kam der Lektor und rcferirte,am Montage werde der Höchstselige — nämlich dessen leereSärge — beigesetzt, und Roquairol reite das Frendcnpferd —und Liane sei fast genesen, denn sie gehe mit der Ministerinmorgen nach Lilar, höchstvermuthlich um einigen trüben miteinem Trauerrandc umfaßten Gcdenkzctteln und Leichen-Erin-nerungen zu entrinnen — und am Himmelfahrtstage daraufsei Huldigung und Redoute. . . .
Seliger Held! wiederhol' ich. Denn bisher, was besaßestdu vom blühenden Tempe-Thal als die dürre Anhöhe, woraufdu standest und in den Zauber hinuntersahest? —