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geistigen Gesundheit, ein zartes immer wiederkommendes Er-röthen (ans Sorge um Lianen), schmückt, indeß mehrere Welt-leute am Tische gleich der Baumwolle alle Farben leichteranzunehmen scheinen als die rothe!
Er schauetc und horchte, wider die Ordnung des Visitcn-Heils, zu sehr Lianen zu. Sie aß, unter dem höhcrn Rotheder Furcht, fehlzugreisen, nur wenig, aber unbefangen; derLektor sperrte ihr mit leichter Hand den kleinsten Irrweg zu.Was ihn wunderte, war, daß sie ein so empfindliches und soleicht weinendes Herz mit einer so unbefangnen Heiterkeit desAngesichts und des Gesprächs bedeckte —- — junger Mann,das ist bei den weichsten Mädchen, ohne Schmerzen der Liebe,kein Bedecken und Verstellen, sondern Genuß des Augenblicksund gewohnte Gefälligkeit! — Sie behielt so besonnen die(wahrscheinlich vorher gelernte) Rangordnung der bekanntenStimmen, daß sie ihre Antwort nie gegen eine falsche Stellerichtete. Sie blickte aber oft zu ihrer Mutter mit vollenAugen auf und lächelte dann noch heiterer, aber nicht um zutäuschen, sondern aus rechter herzlicher Liebe. —
Anlangend ihren Sallat, so würde die beste und tafel-fähigste Leserin, die ihn mischen sehen, mehrere Gabeln davonnehmen. Ungemein gut ließ cs, da sie ernster und röther vorder blauen Himmels-Halbkugel aus Glas die Handschuhe ab-zog — mit weißen Händen und mit geschmeidigen Armen, ohneeine seidne Falte, zwischen dem gläsernen Blau und seidenemSchwarz im Grünen arbeitete — bedächtlich nach dem Essig-nnd Oelgestelle fastete und so viel zugoß, als ihre Uebung(und der verzifferte Rath des Lektors; wenigstens scheint mir's
so) gebot.-Beim Himmel! das Machen ist hier der
Sallat; und der eitle Minister, der sich nicht auf GemäldeJean Pauvs ausgcw. Werke. X. lg