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engel zwischen beide und fing die Wunden auf, nämlich Liane,Die Tochter, die eine schwärmerische Liebe für die Mutter unddie weibliche Achtung des stärkern Geschlechts für den Vaterhatte, und die so unendlich unter dem Zwiespalte litt, fielder Mutter um den Hals und bat fie, ihr das zu erlauben,was der Vater fordere — fie wolle alles gewiß so machen,daß man nichts merke, sie wolle sich recht anstrengen und vor-her besonders üben —. ach er werde sonst ihrem armen Bru-der nur noch ungewogcner — diese Uneinigkeit blos ihret-wegen sei ihr so schmerzlich und vielleicht schädlicher als dasHarmonika-Spiel.
„Mein Kind, du weißt (sagte die Mutter, denn jetzt„hatte fie gefragt), was gestern der Arzt gegen die Harmonika„gesagt hat; das andere kannst du wagen!" Liane küßte siefreudig. Man mußte sic zum Vater führen, damit sie vorihm die Freude ihres Gehorsams lautmachte. „Ich dank' euch's„mit dem Henker (sagt' er sanft), es ist eure verfluchte Schul-digkeit." — Sie ging mit zerstobener Freude, aber ohnegroße Schmerzen, sie war es schon gewohnt.
39. Z Y k e l.
Der Lektor bat Albano noch auf dem Wege zum Minister,das Feuer seiner Behauptungen und seiner Pantomime zu mä-ßigen. Er machte ihm vom Hauskriege nur so viel bekannt,als nöthig war, damit er nicht Lianen durch den Wahn derHeilung in Verlegenheit setze. Als sie ins Spielzimmer tra-ten, war schon alles im Feuer.
Da ihm jetzt niemand präscntirt wird: so muß ich esthun; cs sind Jünger (wenigstens Zwölfte) des Ministers.