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10 (1848) Titan : erster Band
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kunst oder zweien Herren dienen, von denen der Haarhaarer sehrbald seiner werden konnte.

Lonverot war nicht blos an Froulay den Minister, son-dern anch den Vater geknüpft; ein Mann wie er, der sich ausItalien, ein ganzes Knnstkabinct nachfahren lasset, und dessenKunst-Kenntnisse eben ihn und den Fürsten so lange verknüpfen,mußte eine Madonna von solcher Karnazion wie Liane undaus der römischen Schule und die noch dazu von der Lein-wand abgclöset sich als eine volle athmendc Nose bewegte, einsolcher mußte dergleichen zu schätzen wissen. Heirathcn könnt'er die Rose nicht wollen, da er deutscher Herr war.

Er hatte sie seit seiner welschen Reise nicht gesehender Graf auch nicht beiden wollte sie der Minister zeigenals eine Zahlpcrlc von besonderer Weiße und Figur. Froulayhatte was überhaupt öfter ist, als man denkt gleichviel Eitelkeit und Stolz; diesen gegen Tadel, jene für dasLob. Aber ich müßte nun ein Tnrnicrbuch schreiben, um seinToben, Rennen, Lanzenstoßen in einem Gefechte, wo er unterden Fahnen der Feindschaft, der Eitelkeit und Habsucht diente,nur zum Theil auf die Nachwelt zu bringen. Er war sowenig todt zu jagen als ein Wols. Alle Waffen waren ihmgleich, und er nahm immer schärfere und giftigere. In denalten gerichtlichen Zweikämpfen zwischen Mann und Fraustand gewöhnlich der Mann bis an den Magen in einem Loche,um seine Stärke zur weiblichen hcrabzubringen, und sie schluggegen ihn mit einem in einen Schleier gewickelten Stein; inden ehelichen aber scheint der Mann im Freien zu stehenund die Frau in der Erde und hat oft nur den Schleier ohneden Stein.

In diesem Gefechte stellte sich ein glänzender Friedens-