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als Gesellen, Tuchknappcn und Schuhknechte — und sogarAugusti's Flötenl'lascn, der's nur so beiher mittricb. Eswar dieselbe Stärke, womit crPsyche's Flügelpferde den Zügelstraff hielt und womit er ihm das Spornrad einstieß; schonals Kind hatte er diese Starke an der Zurückhaltung desAthcms, oder am peinlichen Pressen einer wunden Stelle ver-sucht — und beim Himmel! figürlich that er ja nun beideswieder. In ihm wohnte ein mächtiger Wille, der blos zurDienerschaft der Triebe sagte: cs werde! Ein solcher ist nichtder Stoizismus, welcher blos über innere Missethäter oderHämlinge oder Kriegsgefangene oder Kinder gebeut,sondern cs ist jener genialisch - energische Geist, der die gesun-den Wilden unsers Busens dingt und bändigt, und derköniglicher zu sich, als der spanische Regent zu andern, sagt:Ich, der König! —
— Ach freilich — wie konnte seine warme Seele anders?— stand er oft in der Nachmitternacht am lustigen Fensterund schauest voll Thräncn aus die weiße Madonna des mini-sterialischen Pallastes, die der reine Mond versilberte. Ja amTage zeichnete er oft in sein Souvenir (zufällig war's einSpringbrunnen und eine Gestalt dahinter, weiter nichts) —oder er las im Messias (natürlich fuhr er in dem Gesängefort, den er schon bei der Ministerin angefangen) — oder erbelehrte sich über Nervenkrankheiten (war er bei seinem Stu-diren dagegen gedeckt?) — oder er ließ das Feuer seiner Fin-ger über die Saiten laufen — ja er hätte nichts als Rosengepflückt, obwol mit Dornen, wäre ihre Blütezeit gewesen.
Und diese seufzende schwüle Seele mußte sich verschließen!O er war schon in Sorge, jede Taste werde eine Schriftpunze,das Klavier ein Letternkasten und alle Handlungen verräterisch-