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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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Er legte die Hand wie an ein Heiligthum an diese Bctglocken,die so oft unter der ihrigen für fromme Gedanken gezitterthatten; aber sic gaben ihm keine Antwort, bis ihm der Lek-tor, ein Kenner des Abc's wie der Technologie aller Künste,das Nöthigstc in drei Worten gewiesen. Jetzt sog er in dieSeele voll Seufzer und Kriege den ersten Drciklang ein, die erstenKlagest)lbcn dieser Muttersprache der lechzenden Brust achdieser Stummenglocken, die der innere Mensch in der Handschüttelt, weil er keine Zunge hat und seine Adern schlu-gen wild als Flügel, die ihn vom Boden auswchten und ihnvor eine höhere Aussicht trugen, als die in die letzte Freudeoder Marter ist. Denn iu starken Menschen werden großeSchmerzen und Freuden zu überschauenden Anhöhen des gan-zen Lebensweges.-

Ich weiß nicht, ob viele Leser den Fehler möglich findenwerden, den er jetzt wirklich beging. Die Ministerin warim Gespräche sehr natürlich durch Liaue und Roquairolauf den Satz gcrathcn, daß Kindern keine Schule nöthiger seials die der Geduld, weil entweder der Wille in der Kindheitgebrochen werde oder im Alter das Herz. Ach sic und ihreTochter kniceten ja selber voll Geduld vor dem bcladcndeuSchicksale oder auch vor dem bewaffneten; wiewol die Muttermit einer frommen, die mehr an den Himmel als auf dieWunde sah, Liane mit einer liebenden, die sich in neue Leidenwie in alte Krankheiten ergibt, wie eine Königin am Krö-nungstagc in die Schmerzen und Frikzionen des schweren Ju-wclenputzcs, und wie ein Kind, das die Wnndcnmale süß ver-schläft und süßer verträumt. Aber Zcsara, der gleich demWolfe schon den Klang einer Kette floh und erbittert gegenjede, von den leichten Panstcr- und Rittcrkctteu an bis zu den