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ungewöhnlich, als dringe man ihm Bedienten zn Chryso-graphen und Geschäftsträgern seiner Gefühle auf) — „o ihr„egoistischen Gaukler! durch die Feder schreibender Lakaien„gießet ihr euch aus?— Lektor, dem Satan selber würd' ich„wärmer kondolircn als so!" —
Warum ist dieser verhüllte Geist so rege und laut? —Ach alles hat ihn bewegt. Nicht blos der Jammer über dievon allen nächtlichen Pfeilen des Verhängnisses verfolgte Lianetrat eisern in sein offnes Herz, sondern auch das Erstaunenüber das dunkle Einmischen des Schicksals in sein jungesLeben; — Roquairols wiederkommendcr Ausdruck „Brustohne Herz" klang ihm, als wenn er ihm bekannt seyn sollte;endlich fiel ihm die Umkehrung ein, das Wort der insulari-schen Sphinx: Herz ohne Brust — — Also sogar diesesRäthsel war gclösct, und der Ort bestimmt, wo er widerjede Erwartung die Weissagung der Geliebten hören sollte —aber wie unbegreiflich, unbegreiflich! —
„O, Liane heißet sie, und kein Gott soll den Namen„ändern," sagte seine innerste Seele. — Denn in frühemJahren hat eben der kräftigste Jüngling an Mädchen reizendeKränklichkeit und weiche Vollgefühle und nasseAugcn lieber — sowie man übcrhanpt in Albano's Jahren die Fluth (späterdie Ebbe) der Augen zu hoch anschlägt, ob sie gleich oftwie zn reiches Begießen die Samenkörner der besten Entschlüssewegschwemmen -— indeß er später (weil er den Ehestand unddie Wirtschaft antrctcn will) sich mehr nach Hellen undscharfen Augen als nach feuchten, und mehr nach kaltem undgesundem Blute erkundigt. —
Da Alban das Feuer seiner innern Wolken meistens anden Ausladekettcn der Klaviersaiten niedcrgehcn ließ — selte-