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„xröte äs moäsls *)." Von dieser schreienden Härte ergrif-fen — besonders da blos der Minister wider die mütterlichenWünsche eben diese kosmetische ErziehungLiancns sür seinepolitischen gewählt und besohlen hatte — mußte die Mutterdas nasse Auge an der Tochter verbergen und trocknen. DieEhemänner — und die neuesten Literaturen — halten sich sürFeuersteine, deren Lichtgcbcn man nach ihren scharfen Eckenberechnet. Unsere Voreltern schrieben einem Diamant-Gehenkedas Vermögen, Liebe unter Ehegatten anzufachen, zu — auchfind' ich in der That noch an Juwelen diese Kraft — nurlässct dieser zum Kiesel gehörige Stein nach den Ehepakten sokalt und hart, als er selber ist. Wahrscheinlich warFroulay'sEheband ein solches cdclstcincrnes.
Allein die Frau sagte nur: „lieber Minister, lassen wir„das; aber schonen Sie die Kranke." — „Voiln prscmsinsntes gui lut votrs alkuirs **)" sagt' er hohnlachcud. Vergeb-lich redete Liane ihn rührend-irrig von der falschen Weltge-gend an und sprach sür ihren Bruder — welches ewige zuviel beweisende Defensorat aller Leute ihr einziger Fehler war— vergeblich, denn sein Mitleidcn mit einer Gepeinigten be-stand in nichts als im Grimme gegen die Peiniger, und seineLiebe gegen Liane zeigte sich nur im Hassen derselben: „schweig,„Närrin! Aber Älonsieur 1e Luiu soll mir nicht ins Haus,„Madame, bis aus weitre Ordre!" — Ich sage zum altenEhe-Bramarbas aus Schonung weiter nichts als: geh' zumTeufel, wenigstens zu Bett! —
*) „So gehört sich's für Ihre Vcrschönerungskunst, sowol blind„zu machen als zu seyn; der Liebesgott ist das Modell dazu."
„Das wäre eben vorher Ihre Sache gewesen."