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kann cr von sich geben, den nicht ein Waidmann und Wild-rufdreher zum Mundstück und Wildruf verbrauche. —
Julieunc besuchte Abends um 9 Uhr das einzige Herz,das am Hose wie ihres und für ihres schlug, ihre gute Liane.Diese bot gern ihrer anfangcndcn Migraine die Stirn undsuchte nur fremde Schmerzen zu fühlen und zu stillen. DieFreundinnen, die vor fremden Augen nur Scherze und vor-einander nur einen weichen schwärmerischen Ernst entfalteten,versanken immer tiefer in diesen vor der religiösen strengenMinisterin, die nie an Julicnncn so viel Seele fand als indieser sanft nachwcincndcn Stunde, wic Levkoien zu duften an-sangcn, wenn sie begossen werden. Nicht der kämpfende Schmerz,sondern der fliehende verschönert die Gestalt; daher verklärtder Todtc seine, weil die Qualen erkaltet sind. Die Mädchenstanden schwärmerisch miteinander am Fenster, das zunehmendeMondcnlicht ihrer Phantasie wurde durch das äußere voll;sie machten den Nonnen-Plan, auf Lebenslang beisammen zuleben und zusammen zu ziehen. Es kam ihnen in dieser stil-len Rührung ost mit Erschrecken vor, als wehe der klingendeFlug abgeschiedener Seelen vorüber — sblos ein Paar Fliegenhatten auf der Harfe der Ministerin mit Füßen und Flügelndie Töne gegriffen) — und Julienne dachte recht schmerzlichan ihren tobten Vater in Lilar.
Endlich bat sie die Scelenschwester, mit ihr heute nachLilar zu fahren und das letzte und tiefste Weh einer Waise zuthcileu und zu mildern. Sic that es willig; aber der Mini-sterin war das Ja mühsam abzuringcn. Ich sehe die sanftenGestalten aus der langen Umarmung im Wagen in das Traucr-zimmer in Lilar treten, die kleinere Julienne mit zuckendenAugen und wechselnder Farbe, Liane von Migraine und Trauer