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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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Dian füllte das Faß auf.

Er kam in jeder Woche aus der Stadt, als hätt' er dasEinhämmern der Kirche so gut nach Rissen zu ordnen als ihrAufinaner». Ein Jüngling, der den ersten Griechen steht,kann's anfangs gar nicht recht glauben, er hält ihn für klassisch-verklärt und für einen gedruckten Bogen aus dem Plntarch.Wenn ihm nun gar das Herz so brennt wie meinem, undwenn sein Grieche noch dazu ein spartischer Nachkömmling istwie Dian, nämlich ein unbesiegter Mainottc, der im klassi-schen Doppelchorc der ästhetischen Singschule, in Atiniah(Athen) und Roma erzogen worden: so ist cs natürlich, daßder begeisterte Jüngling jeden Tag in den Staub- und Moder-Wolken des fallenden Kirchengcmäucrs steht und darauf war-tet, ob sein Heerführer hinter der Wolkensäule vortrete.

Dian begleitete den Geliebten auf seine Spaziergänge -las oft halbe Nächte mit ihm und nahm ihn aus die archi-tektonischen Landrciscn mit, die er immer zu machen hatte.Er führte ihn mit begeisterter Ehrfurcht in die heilige Weltdes Homers und des Sophokles ein, und ging mit ihm unterdie höher», ganz entwickelten, von einseitiger ständischer Kulturnoch »»verrenkten schöngcglicdcrtcn Menschen dieses Zwillings-Prometheus, die wie Salomo für alles Menschliche, für Lachen,Weinen, Essen, Fürchten und Hoffen, eine Zeit hatten unddie blos die rohe Gränzenlosigkeit flohen; die aus den Altärenaller Götter opferten, aber auf dem der Nemesis zuerst.Und Dian dessen innerer Mensch ein ganzer war, demkein Glied ausgcrisscn ist, keines aufgeblasen und alle groß-gewachsen ging selber als ein solcher Sophokles-HomerischerGrieche mit dem Lieblinge um. Er machte ihm indcß