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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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Regisseur des aus Liebhabertheater gestoßenen Licbhaberinnen-theaters, indcß der scheue blöde Faltcrle mit seiner todtgebor-ncu Phantasie keine Schöne zu einem andern Schritte brachteals zum Nückpas im Menuct, und statt der Setzung seinesIchS zu nichts als zur Fingersetzung. Aber der Eitle kannandern kein Lob versagen, das sein eignes wird.

Wie mußte das alles unscrn Freund für einen Jünglinggewinnen, den er bald als Karl Moor bald als Hamlet

als Klavigo als Egmont durch seine Seele gehen sah!

Was den bekannten Redoutcuschuß in frühem Jobel-

pcrioden anlangt, so mußte unser so unerfahrner Herkules,den der blanke Dolch des Kato blendete, einem so verwandtenHcraklidcn den Schuß als eine seiner tragischen 12 Arbeitenaurechncn. Der Lchnprobst Hafcnrcffer erzählt sogar, Al-bano habe einmal mit dem Wiener, der längst aus einemSchullehrer zu einem Schulkameraden herunter war, über dieschönsten Todcsartcn gestritten und sei gegen den sanften Fal-tcrlc, der sich für den Schlaftrunk erklärte, aus NoquairolsSeite getreten, sogar mit dem stärkern Zusatze:am liebstenstieg' er aus einen Thurm und zöge den Wetterstral aus seinenKopf!" Im letztem zeigt er das hohe Gefühl der Alten,die den Donncrtod für keine Verdammniß, sondern für eineVergötterung hielten; sollt' aber nicht der Körper etwas dabeithun, da seine Ellenbogen und seine Haare oft im Finsternelektrisches Feuer aussprühcn und sein Kopf in der Wiegemehrmals einen heiligen Zirkel ausstralte? Der Lehnprobstist sehr dafür.-

Albano konnte sein feuriges Herz am Ende nicht anderskühlen, als daß er Papier nahm und an den Unsichtbarenschrieb und cs dem Wiener zu bestellen gab. Faltcrle, der

Jean Paul's auSgew, Werke. X. g