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Erde um die Fenster herumstanden und nickend hereinsahen —als Albano unter dem Fenster nach Osten das tiefe breite Thalmit dem steinigen springenden Bache beschauetc, auf welchemalle Glimmerscheibcn, die die Sonne wie Stcinchen schief an-warf, auf der Bcrgseite hinausfuhren — als er vor dem west-lichen Fenster hinter Hügeln und Wäldchen den Schwibbogendes Himmels, den Berg von der Lindcnstadt sah, der wie einkrummgeworfncr Riese aus der Erde schlief — als er sich voneinem Fenster zum andern setzte und sagte: „das ist sehr präch-tig!" so wurden seine Lustbarkeiten im Stübchen am Ende soglänzend, daß er hinausging, um sie draußen noch höher zutreiben.
Die Göttin des Friedens schien hier ihre Kirche und ihreKirchstühle zu haben. — Die rüstige Soldatenfrau legte ineinem hochstaudigen Gärtlein Früherbsen und warf zuweileneinen Erdenkloß in den Kirschbaum unter die geflügelten Obst-dicbc, und begoß wieder unverdrossen die neue Leinwand undden verpflanzten Sallat, und lief doch willig zum kleinen zehn-jährigen Mädchen, das, von Blattern erblindet, auf der Thür-schwelle strickte und nur bei gefallnen Maschen sie als Maschi-nengöttin berief. Albano stellte sich an den äußersten Balkondes sich lieblich ausschließcnden Thals, und jeder Windstoß bliesin seinem Herzen die alte kindische Sehnsucht an, daß er möchtefliegen können. Ach, welche Wonne, so sich aufzureißen vondem zurückzichcndcn Erdenfußblock, und sich frei und getragenin den weiten Acther zu werfen — und so im kühlen durch-wehenden Lnftbade auf und nieder plätschernd, mitten am Tagein die dämmernde Wolke zu fliegen und ungesehen neben derLerche, die unter ihr schmettert, zu schweben — oder dem Adlernachzurauschcn, und im Fliegen Städte nur wie figurirte Stu-