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die tausend vergeblich vertrockneten Thronen erröthen, die erschon vergossen und gekostet hat? — Ans Frühlingen ziehtdiese Allmächtige Sommer auf, aus Wintern Frühlinge, ausVulkanen Wälder und Berge, aus der Hölle einen Himmel,
ans diesem einen großem-nnd wir thörichte Kinder
wissen uns aus keiner Vergangenheit eine Znknnst zn bereiten,die uns stillt — wir hacken wie die Stcindohle nach jedemGlanze und tragen die Glntkohlc als Goldstück bei Seite nndzünden damit Häuser an — ach mehr als eine große schöneWelt geht unter in der Brust und läßt nichts zurück, und ge-rade der Strom der höhcrn Menschen vcrspringt und befruch-tet nichts, wie sich hohe Wasserfälle zersplittern nnd schon weit
über der Erde verstecktem.-
Albano empfing die Freunde mit vergütender Zärtlichkeit;aber dem Jünglinge wurde mit der Zunahme des Tages soöde und bange wie einem, der seine Stube im Gasthofe aus-geleeret, der die Rechnung entrichtet und der nur noch einigeMinuten in dem rauhen leeren Stoppelfeld«: auf- und abzu-gehcn hat, bis die Pferde kommen. Wie fallende Körper be-wegten sich in seiner heftigen Seele Entschlüsse in jeder neuenSekunde schneller und stärker; er bat mit äußerer Milde, aberinnerer Heftigkeit seine Freunde, noch heute mit ihm abzurei-scn. — Und so ging er Nachmittags mit ihnen von der stillenKindheits-Insel ab, um durch die Kastanienallcen Mailandseilig auf die neue Bühne seines Lebens und an die Fallthürezu kommen, die sich in den unterirdischen Gang so vieler Räth-sel öffnet. —