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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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die tausend vergeblich vertrockneten Thronen erröthen, die erschon vergossen und gekostet hat? Ans Frühlingen ziehtdiese Allmächtige Sommer auf, aus Wintern Frühlinge, ausVulkanen Wälder und Berge, aus der Hölle einen Himmel,

ans diesem einen großem-nnd wir thörichte Kinder

wissen uns aus keiner Vergangenheit eine Znknnst zn bereiten,die uns stillt wir hacken wie die Stcindohle nach jedemGlanze und tragen die Glntkohlc als Goldstück bei Seite nndzünden damit Häuser an ach mehr als eine große schöneWelt geht unter in der Brust und läßt nichts zurück, und ge-rade der Strom der höhcrn Menschen vcrspringt und befruch-tet nichts, wie sich hohe Wasserfälle zersplittern nnd schon weit

über der Erde verstecktem.-

Albano empfing die Freunde mit vergütender Zärtlichkeit;aber dem Jünglinge wurde mit der Zunahme des Tages soöde und bange wie einem, der seine Stube im Gasthofe aus-geleeret, der die Rechnung entrichtet und der nur noch einigeMinuten in dem rauhen leeren Stoppelfeld«: auf- und abzu-gehcn hat, bis die Pferde kommen. Wie fallende Körper be-wegten sich in seiner heftigen Seele Entschlüsse in jeder neuenSekunde schneller und stärker; er bat mit äußerer Milde, aberinnerer Heftigkeit seine Freunde, noch heute mit ihm abzurei-scn. Und so ging er Nachmittags mit ihnen von der stillenKindheits-Insel ab, um durch die Kastanienallcen Mailandseilig auf die neue Bühne seines Lebens und an die Fallthürezu kommen, die sich in den unterirdischen Gang so vieler Räth-sel öffnet.