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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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Schoppe, der vor Wärme nicht schlafen konnte, stieg herunter,nm sich auch aus die zehnte Terrasse zu betten. Er sah anZesara ein heftiges inneres Wogen, aber er war schon darangewöhnt und forschte nicht.

8. Z Y k e l.

Nicht von Vernünftclcien, sondern von Scherzen schmilztleicht das Eis in unserem stockenden Räderwerke. Nach einergesprächigen Stunde war dem Jünglinge nicht viel mehr da-von übrig als eine ärgerliche Empfindung und eine frohe; jenedarüber, daß er den Mönch nicht bei der Kutte genommen unddem Ritter vorgcsührt; und die frohe über die hohe weiblicheGestalt und selber über die Aussicht in ein Leben voll Aben-teuer. Glcichwol fuhren, wenn er die Angen schloß, Ungeheuervoll Flügel, Welten voll Flammen und ein tiefes wogendesChaos um seine Seele.

Endlich gingen in der Kühle der Nachmitternacht seinemüden Sinnen näher fortgezogen und auscinanderfallend demMagnetberg des Schlummers zu; aber welcher Traumkam ihm aus diesem stillen Berge nach!Er lag (so träumteihm) auf dem Krater des Hekla. Eine aufdringende Wasser-säule hob ihn mit sich empor und hielt ihn auf heißen Wel-len mitten im Himmel fest. Hoch in der Acthernacht überihm streckte sich ein finsteres Gewitter, wie ein langer Drache,von verschlungnen Sternbildern aufgeschwollen, aus; nahedarunter hing ein Helles Wölkchen, vom Gewitter gezogendurch den lichten Nebel des Wölkchens quoll ein dunkles Rothentweder von zwei Roscnknospen oder von zwei Lippen undein grüner Streif von einem Schleier oder von einem Oel-