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„— erhobenes Bildwerk von Prinzcnköpscn entweder ans Tha-„lern oder auf baicrschen Bicrkrng-Deckeln, beide nicht ohne„reines Zinn — Rosen- und Lilienstückc aber an tättauwirtcn„Weibern. — Ans ähnliche Weise war in Basedows Erzie-hungsanstalt stets das schöne Gemälde und das lateinische„Vokabnlum verknüpft: weil das Philanthropin dieses leichter„unter jenem behielt. — So malte Van der Kabel nie einen„Hasen auf Bestellung, ohne ein frisch geschossenes Modell nach„dem andern sich zum Essen nnd Kopircn auüzubitten. — So„malte der Maler Calkar schöne Strümpfe, aber unmittelbar„an seine eignen Beine."-
Der Ritter hörte so etwas mit Vergnügen an, ob er'sgleich weder belächelte noch nachahmte; ihm waren alle Farbenim genialischen Prisma erfreulich. Nur für den Baumeisterwar's nicht genug im griechischen Geschmack, und für den Lek-tor nicht genug im höflichen. Letzterer kehrte sich, währendSchoppe neuen Athem zu unserer Verkleinerung holte, wieschmeichelnd zum abrcisenden Dian und sagte: „früher nahm„Rom andern Ländern nur die Kunstwerke hinweg, aber„jetzt die >— Künstler."
Schoppe verfolgte: „Eben so sind unsere Statuen keine„müßigen Staatsbürger auf der Bärenhaut, sondern sie trei-„ben alle ein Handwerk; was Karyatiden sind, tragen Hän-„ser, was Engel sind, halten Tanfschüsscln, und heidnische„Wassergötter arbeiten in Springbrunnen und gießen den„Mägden das Wasser in die Scheffel zu."-
Der Graf sprach warm für uns, der Lektor hell; derRitter bemerkte, daß der deutsche Geschmack und das deutscheTalent für dichterische Schönheiten den Mangel an beiden fürandere Schönheiten vergüte und erkläre (aus Klima, Regic-
Jcan Paul'« ausgev. Werke. X. H