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10 (1848) Titan : erster Band
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erhobenes Bildwerk von Prinzcnköpscn entweder ans Tha-lern oder auf baicrschen Bicrkrng-Deckeln, beide nicht ohnereines Zinn Rosen- und Lilienstückc aber an tättauwirtcnWeibern. Ans ähnliche Weise war in Basedows Erzie-hungsanstalt stets das schöne Gemälde und das lateinischeVokabnlum verknüpft: weil das Philanthropin dieses leichterunter jenem behielt. So malte Van der Kabel nie einenHasen auf Bestellung, ohne ein frisch geschossenes Modell nachdem andern sich zum Essen nnd Kopircn auüzubitten. Somalte der Maler Calkar schöne Strümpfe, aber unmittelbaran seine eignen Beine."-

Der Ritter hörte so etwas mit Vergnügen an, ob er'sgleich weder belächelte noch nachahmte; ihm waren alle Farbenim genialischen Prisma erfreulich. Nur für den Baumeisterwar's nicht genug im griechischen Geschmack, und für den Lek-tor nicht genug im höflichen. Letzterer kehrte sich, währendSchoppe neuen Athem zu unserer Verkleinerung holte, wieschmeichelnd zum abrcisenden Dian und sagte:früher nahmRom andern Ländern nur die Kunstwerke hinweg, aberjetzt die > Künstler."

Schoppe verfolgte:Eben so sind unsere Statuen keinemüßigen Staatsbürger auf der Bärenhaut, sondern sie trei-ben alle ein Handwerk; was Karyatiden sind, tragen Hän-ser, was Engel sind, halten Tanfschüsscln, und heidnischeWassergötter arbeiten in Springbrunnen und gießen denMägden das Wasser in die Scheffel zu."-

Der Graf sprach warm für uns, der Lektor hell; derRitter bemerkte, daß der deutsche Geschmack und das deutscheTalent für dichterische Schönheiten den Mangel an beiden fürandere Schönheiten vergüte und erkläre (aus Klima, Regic-

Jcan Paul'« ausgev. Werke. X. H