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1 (1845)
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angesehen werden. Me übrigen Bedenklichkeiten aber wurden so-gleich gehoben, als der Papst sich die Aufsicht über dieselbe vorbchielt.

Tic Wahl der Regel konnte dem heil. Dominikus nickt sckwcrwerden. Denn der heil. Augustinus, dies große Musterbildaller Prediger, hatte eine solche hinterlassen, die sich vortrefflichfür Mönckc eignete, deren Hauptaufgabe die Verkündigung desEvangeliums scyn sollte. Gleichwohl ermangelte der Stifter nicht,sie durch Hinznsügung einiger besonderer Satzungen, die er vonälteren Orden (z. B. dem der Prämonstratcnser) entlehnte, zuschärfen. Tic Hanptartikel schrieben strenges Fasten vor, im Klosterbeständiges Schweigen, die Enthaltsamkeit von Fleischspeisen zu allenZeiten, die schwerer Krankheiten ausgenommen, den Gebrauch derWolle statt der Leinwand und strenge Armuth.

Indessen verlor man keine Zeit, die mündliche Bestätigung desPapstes zu benützen. Nock in demselben Jahre ward zu Toulouseder Grund zum ersten Ordenöhause, dem Kloster Samt-Romain,gelegt, das bis gegen das Ende Augusts 1216 bewohnbar wurde. 'Seine Verhältnisse waren klein und dürftig; die Zellen hatten sechsFuß in der Breite, etwas weniger in der Länge und ihre Scheide-wände erreichten nicht die volle Mannshöhe, so daß die Brüder,während sie ungestört ihren Geschäften obliegen konnten, dennochstets halb zusammcnlcbten. Dieses Kloster behielt jedoch der Ordennur bis zum Jahre 1232, zu welcher Zeit die Dominikaner vonToulouse ein Kloster und eine Kirche von größerem Umfange bezo-gen, auö welchen: sie erst die französische Revolution vertrieb. In:Jahre 1220 sehen wir den heil. Dominikus selbst wieder nach Ron:wandern, um sich eine schriftliche Bestätigung zu erbitten. Terplötzliche Tod Jnuoceuz III. aber hätte seine Unternehmung ver-rückten können; allein dessen Nachfolger, Honorius III., erfüllte nichtbloö das Versprechen seines Vorgängers, sondern machte den hei-ligen Dominikus zum Superior und Großmeister deS neuen Ordens,dessen Glieder nach seiner Bulle den NamenPredigcrbrüdcr"

* Die Brüder Thomas und Peter Cellani, zwei der ersten Genossen un-seres Heiligen, hatte» ihm dazu ein Hans geschenkt. Es stand nahe am Thorevon Narlwnne. Bergt. Hurter, Geschichte Jnnocenz lll., IV., 287.

Noch lange Jahre nachher bewohnten cs die Ingnisiloros luieretieae zira-viNNis. Ilrevis Irisl. Orü. 1'rnviüoul., in ülnrlvnv Loli. <in>j»I. k. ^1.