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über die Hohe, sondern er opfere, wie sie, was Gott von ihmbegehrt, es sei das Leben oder weniger! —
Die Erzählung war geendigt. Ich faßte die Hand desGrafen, der weinend seinen Mund auf Corday's Bild gedrückt.Das Gewitter hing brausend auf uns herein, und schien vomunaufhörlichen Blitze wie übcrschleiert oder verflüchtigt. Auseinmal trat im Westen unten an den Wetterwolken die stilleAbendsonne heraus, wie ein großes, aber wolkennasses Auge,und wir sahen die weinende nicdergehen; und dachten schwei-gend länger über Helden und Heldinnen der Freiheit nach.
XI.
P o l y m e t e r.
Das Menschen-Herz.
Mir träumte, ich sei unnennbar selig, aber ohne Gestal-ten, und ohne Alles, und ohne Ich, und die Wonne war sel-ber das Ich. Als ich erwachte, so rauschte und brannte vormir der Frühling mit seinen Frcudengüssen, wie ein von derMorgensonne durchstraltcr Wasserfall, die Erde war ein auf-gedeckter Göttertisch, und alles war Blüte, Klang und Duftund Lust. Ich schloß froh weinend das Auge, und sehnte michnach meinem Traume wieder.