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flammte — ein Wesen, in welchem sich wieder die Bergparteiabschattet, das, als es zwei Tage vor seinem Tode hingcrich-tct war, im Convent ein französischer Kato, ein unsterblicherGesetzgeber und Volkfreund genannt, für dessen Strafgöttinneue Qualen (1'ellroi cles touimons) gefordert, und das ein-müthig zu einem Schmuck des Pantheons erklärt wurde, undin der Todcsnacht der Corday unter Kanonenschüssen und Pro-zessionen verscharrt^). — —
„Lasset uns wegtretcn vom modernden Thier, sagte derGraf, und unser Auge an der glänzenden Göttin erquicken,die das Thier mit dem Fuße wegstoßen mußte, als sie durchdie Ehrenpforte der Unsterblichkeit cindrang." —
Jctzr rüsteten sich in Cacn, der Freistätte vieler fort ge-triebenen Republikaner, 60,000 Mann gegen die anarchischeFreistadt. Corday, heilig überzeugt, daß der große Hülfzngeigentlich nur gegen Einen Menschen, den vierjährigen Meu-chelmörder und Mordbrenner Frankreichs, Marat, gelte, dachtefreudig in sich (so sagte sie aus): „ihr sucht alle nur EinenMenschen; ich kann ja euer Blut ersparen, wenn ich blosmeines und seines vergieße." Sie sah sich für die Fr ei wil-lig-dien ende des kriegenden Departements von Calvadosan, für eine Kriegcrin gegen den Staatsfeind, nichtfür die Straf-Parze einer obrigkeitlichen Person.
Am zweiten Juni erschien ihrem Geiste der Entschluß, zusterben, zuerst; wie jener Engel dem Apostel im Kerker. —>So viele Jünglinge sah sic um sich her dem Frcihcitzuge nachParis, dem großen Grabe, Zuströmen: da reichte sie dem Engeldie Hand, der sie aus dem Leben führen wollte.
y Noniteur llo 1'annöe 1793. dkro. 197.