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Menge zu furchten, als von den Steinwürfen der Mond-Vul-kane für die Erde.
Sic gedachten noch Ravaillacs. Warn», haben noch allebisherigen Jahrhunderte einen solchen Unterschied zwischenHeinrichs Mörder und Eäsars Tödtcr gemacht, als der zwi-schen Mord und Tugend ist; — und warum ertrüge kein Herzden Römer auf der Foltcrbühne ungerührt, hingegen mit Freu-den den Königs-Moloch? — Aber allerdings entscheidet ebender gewaltige Unterschied, daß Brutus nicht als Einzelwesen,sondern als kriegerisches Oberhaupt einer angegriffenen Ver-fassung handelte, und daher sich nicht vor Richterstühlcn, son-dern blos aus Schlachtfeldern zu rechtfertigen brauchte. AuchEorday bekämpfte und durchbohrte nicht als Bürgerin einenStaatsbürger, sondern als Kricgcrin in einem Bürgerkriegeeinen StaatSfcind, folglich nicht als Einzelne einen Einzelnen,sondern als gesundes Partei-Mitglied ein abtrünniges krebs-haftcs Glied*).
Ein höchst achtbarer Gelehrter, voll Geist und Herz, wandteobige Stelle sehr irrig auf einen fanatischen Jüngling an,der an einem düstcrn Jugcndfeucr eine That auskochtc, welche,wie er selber nicht an Brutus, so auch nicht an besten Thatanders erinnern kann, als dadurch, daß in beiden Fällen geradedie Freiheit, wofür Leben geopfert wurde, sich selber noch stär-ker nachgcopfcrt sah. Der Uuscligst-Bcrblcndetc raubte eindoppeltes Leben — das fremde und seine, denn jeder Mörderist Sclbmördcr — nicht für Handlungen, sondern für Meinun-gen, und stellte so sich selber zu etwas Schrecklicher«, als zueinem Jnquisiziontribunal auf; denn er war zugleich Richter— nur Einer, nicht ein Gericht — Ankläger, Zeuge und Scharf-richter, und strafte am Leben sein Opfer, im Winkel, ohne Defen-sor und Verhör, ohne Aufschub, ohne die Fristen, welche dem