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-je Tugend liefe uns Hufclands Rath länger zn leben hinaus,und man müßte Arzneikundc studircn, um nicht verdammt zuwerden. — Wenn auch gleich einige Philosophen die Tugend,wie einen Prozeß, nicht gern mit der Ex et uzion anfangcn,sondern gelassener mit münd- und schriftlichen Verhandlungen:so kenn' ich wieder andere, z. B. Sie und Regulus, welche,wie dieser, in der Wahl zwischen gewissem Tode und Mein-eide, doch lieber die Abkürzung ihres moralischen Spielraumeserwählten. Aber wozu dieß alles? Entweder ist von äuße-rem Erfolge die Rede — sodann kann die Innerlichkeit (In-tensiv») des Lebens die Ausdehnung (Extension) desselben sofreigebig vergüten, daß eine Todesstunde, welche Völker beseeltund begeistert, ein kaltes thatenloses Jahrzehcnd übcrwicgt —oder cs wird vom Heiligsten gesprochen: dann setzt die Sitt-lichkeit, hoff' ich, nicht Vernichtung, nicht einmal Unsterblich-keit voraus, sondern Ewigkeit. Der Engel in der Menschheitkennt, wie Gott, immer seinen ewigen Wohnhimmcl, keine Zeitund Zukunft, oder irgend eine Sinncnrcchnung; dieser Engel,nicht nach und von Jahren wachsend, da cs in der Ewigkeitkeine gibt, ist aus Gewohnheit blind gegen die gefärbtenSchatten und Nachtschatten der Endlichkeit, weil sein Blick sichin der ewigen Sonne verliert."
Der Krieger, sagte der Graf, der auf eine Mine beordertwird, damit er den Feind dahin locke, und mit ihm zugleichausfliegc, hat nur meine Bewunderung, wenn er cs weiß unddoch stirbt.
„Zu schließen wäre vielleicht daraus, crwiedcrte der Prä-sident — entweder, daß demnach cs ganz und gar keinenSclbmördcr mehr gäbe, oder daß jeder einer, nur ein subtiler,wäre. Aber eine schwierigere Untersuchung steht uns bevor —