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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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und nach Suidas neunzehn nm Homers Geburtstellc stritten:so können wir nns dadnrch auszcichncn, daß sich vier nndzwanzig nm die Bcgräbnifistclle eines großen Mannes zanken.

Das Denkmal der zweiten Gattung, das einzige, das dieZeitgenossen setzen, ist das künstlerische, wovon eigentlichhier sür Lnthers Namen die Rede ist. Was sprach denn betden Alten die kolossale Statne, der Portikus, die Ehrensänle,der Ehrenbogen, der Ehrcntcmpcl ans? Gleich der Schau-spielkunst, zwei Ideale, ein geistiges durch ein plasti-sches. Denn ein Denkmal ist etwa nicht der bloße Metall-Dank der Nachwelt der besser ans einer Goldstange demLebenden oder dessen Nachkommen zu reichen wäre; cs ist auchnicht der bloße Herzcrgnß der dankbaren Begeisterung, derviel besser mit Worten, oder vor dem Gegenstände selberströmte; auch nicht bloße Verewigung für die Nachwelt, sürwelche thcils er selber besser und Ein Blatt Geschichte längersorgt: sondern ein Denkmal ist dieBcwnndcrung, ideal,d. h. durch die Kunst ansgcdrückt. Eine jährlich vordem Volke abzulescnde Musterrolle großer Muster wäre nochkein Denkmal, aber wol wäre eine pindarische Ode eines, inGriechenland abgesungcn. Schillers Gcbnrttagfcst, das durchDarstellung seiner Götterkindcr begangen werden soll, erhebtsich künstlich zu einem Denkmale durch eben diese Kinder, dieden Vater vergöttern. Doch ist das Gemälde am stärkstenaber ist die Bildsäule nnd die Baukunst, welche beide stets dasGroße leichter verkörpern, als das Leichte nnd Kleine, nndwelche die gegenseitige Nachbarschaft und Vereinigung ihrerWirkung verdienen, wie der Leib und die Seele einander, d. h.die Bildsäule nnd der Tempel das rechte Mutterland derDenkmäler. Die Bewunderung, sagt' ich, nicht die Erinnc-