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den können, sondern mich der Nachwelt. Die gedachte Berli-ner Vogclspinnc werfe Göthen ein Fenster ein, oder lanse ihmkalt an der Wade hinauf: so wird sic in den Spiritus einerKeine gesetzt, und konservirt sich darin trefflich. Warum über-haupt so viel Umstände und Krönstädte gemacht, da eine Krön-stätte, deren Breite nicht über das Thronglicd hinansznrcichcnbraucht, schon anslangt und nachhält? Diana hatte winzigeTaschcn-Tcmpelchcn von Silber, als Göttin. Nun so nehmeLuther, als Mensch, mit seinem Katechismus, als kleinem Tem-pclchcn des Ruhms und Ehrensäulchcn, vorlicb, oder (wie esVoltaire-Kästchen gibt) mit Luthers Katechismnsglas. Ja,fertigt nicht die Kanstcinsche Bibeldruckerci (nebst Waisenhaus)seinen Seelenadelbricf Jedem aus? — Und hat nicht schonv>. Seiler eine gute Bibelanstalt znm Eintreibcn von LuthersKrönkostcn gemacht, und diese eingesteckt?
Wollen wir aber alle etwas Ausgezeichnetes für seinenNamen thun: so fragt sich — denn cs kostet wenig — ob wirnicht, den Sincscrn gleich, die ihren großen Männern zn Eh-ren Thürmc errichten, Luther zn Ehren die Kirchthürme derlutherischen Konfession als Ehrcnsänlen seines Namens betrach-ten und annchmcn wollen? Welche Menge Säulen! Ja, mankönnte noch weiter gehen — die Kosten lasse ich immer nichtwachsen -— und so, wie es Rousseau-, Voltaire-, Shakspcare-Gasscn gibt, nach Achnlichkcit der Judengasscn, Luther- oder-gar Lutheraner-Gassen in Eislcbcn eintauscn, es sei nun impreußischen Anthcil, in der Neuhälfte der Sicbcnhitze, oder imchursächsischen, in der Vo'rstadt Nnßbreite, oder in der Alt-,in der Neustadt, oder auch in Dresden und sonst, z. B. in denverschiedenen Buchhändlergassen, welche so sehr für und vonLuther leben? —