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die mündlichen Empfehlungen derselben vormachte, versucht'ich einige von den Schirmen dem Ohre ein, und fand sie be-währt. Der Künstler erzählte noch zu ihrem Vortheil, erhabe, da er leider alles leichter bei sich behalte als ein Ge-hcimniß, zwei seiner Sperrröhren, als er in die Loge zumHI 1^ — ausgenommen worden, aus Meineidangst zu sichgesteckt, und damit kurz vor dem Vortragen der Geheimnissesich die Ohren, gleich Zähnen, so wohl plombirt, daß er keineinziges vernommen, sondern noch bis diese Stunde seinenSchwur spielend erfülle; ja er stehe, setzt' er hinzu, jedem kühnzur Rede, der ihn probiren wolle, ob er etwas wisse. Soviel ist gewiß, daß man mit dieser Ohrklausur — oder diesemTon-Ablciter und Ohr-Portier — jedem, welchen hohenStandes er auch sei, aus der Stelle Schweigen auferlegenkann, er mag noch so laut fortrcdcn; der Mann ist eine-wuat (stummes R) für mich, und kann nicht einlaufcn in den
gesperrten Hasen der Gesellschaftinsel. --Jetzt aber
zum Wichtigem zurück!
Da wol der Vortheil kein Publikum in der Welt interes-sirt, daß ich schon von Natur zur Höflichkeit geschaffen bin,nämlich als Linkstanber jeden an meiner Rechten, als derHör- und Windseite, gehen zu lassen, um doch in Diskursezu gerathcn: so bitt' ich die Welt, sofort den vierten Nutzender Einhörigkeit zu betrachten, und mit mir an mein Bettezu treten, wo ich liege — aber eben auf dem Hör-Ohr —und folglich nicht einmal merke, wie viel eintretcn.
Je näher man dem längsten Schlafe kommt, desto mehrachtet man das Vorschlafen. Einem alten Manne wäre dahermein linker Vorzug mehr zu gönnen; seinen Regenschirm mußer ja zugleich gegen Schnee und Hagel tragen. Es sei nun.