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wenige, oder gar keine. Ich schäme mich es aber anzugeben,da es in nichts Geistigerem besteht, als darin, daß man diefünf Finger, einen nach dem andern, langsam auf oder unterdem Deckbette aus- und nieder bewegt, und fortsährt, unddaran so lange denkt, bis mau, ohne daran zu denken, an keinAufheben oder Achtgeben mehr denkt, sondern schnarcht. Esist erbärmlich, daß unser Geist so oft der Mitbelchnte desLeibes ist, und besonders hier das Faustrecht der todtcu Handund deren Fingersetzung hat, und daß sein geistiger oder geist-licher Arm in der Armröhre des weltlichen steckt. Schlaf-durstige, also Schlaftrunkene, z. B. Soldaten, Postillone,schlummern im Reiten und Marschircn halb ein, blos weilgleiche Bewegungen des Körpers dieselben langweilig-geistigen,die das Gehirn wenig mehr reizen, in sich schließen. Läßtman aber den schlafenden Postillon die Pferde abspannen,cinziehcn, abschirren und füttern: so wird und bleibt derMann ganz wach; blos weil seine (körperlichen und geistigen)Bewegungen jetzt immer etwas anderes anzufangen und ab-zusetzen haben. Der Grund ist, die Einförmigkeit fehlt. Wennman in Tangotaboo (nach Förster) die Großen dadurch ein-schläfcrt, daß man lange und linde auf ihrem Leibe trommelt:so ist der Grund gar nicht von diesem vorletzten Mittel ver-schieden. Denn das
14) ist das letzte. Da die Kunst, einzuschlafcn, nichtsist, als die Kunst, sich selber auf die angenehmste Weise Lang-weile zu machen — denn im Bette oder Leibe findet man dochkeinen andern Gesellschafter, als sich — so taugt alles dazu,was nicht aushört, und ohne Absätze wiederkehrt. Der einestellt sich auf einen Stern, und wirft aus einem Korbe vollBlumen eine nach der andern in den Weltabgrund, um ihn