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gipset, es wird sich schließen. Ueberhaupt sind Landschaften— weil sie nnserm inneren Menschen, der mehr Augen hat,als Ohren, leicht zu erschaffen werden, und weil sie uns inkeine mit Menschen bevölkerte und erweckende Zukunst ziehen —die beste Schaukel und Wiege des unruhigen Geistes.
6) Das sechste Mittel half mir mehre Nachmittcrnächtedurch, aber es fordert Uebung; man schaut nämlich blosunverrückt in den leeren schwarzen Raum hinein, der sich vorden zugeschloßncnAngen ausstreckt. Nach einigen Minuten,wenn nicht Sekunden, wird sich das Schwarze färben underleuchten, und so den Chaosstoff zu den bunten Traum- oderEmpfindbildern liefern, welche in den Schlaf hinüber führen.
7) Wer seine Augen schließen will, mache an seineminnern Januskopfe zuerst das Paar, das nach der Zukunftblicket, zu; das zweite, nach der Vorzeit gerichtet, lasse erimmer offen. Am Tage vor einer Reise oder Hauptthatschläft man so schwer, als am Tage nachher so leicht; dieZukunft ergreift uns (so wie den Traum) mehr, als die Ge-genwart und Vergangenheit. Im Hanse eines Todten, abernicht eines Sterbenden, kann man schlafen. Daß Kato in derNacht vor seinem Entleiben schlief — wie die Seidenraupevor der Einpuppung — ja sogar schnarchte, ist schwerer, alswas er nachher that. Daß Papst Klemens XIIII.*) am Mor-gen vor seiner Krönung geschlafen, merkt die Weltgeschichtemit Recht an; denn am Abende darauf, da er auf dem Stuhlesaß, war es ganz leicht; aus dem Wege zum Throne, und auf
') So, aber nicht XIV, und so VIIII, nicht aber IX u. s. w.,muß vor jedem obigen Einschlafen geschrieben werden, wennman nicht vom Denken erwachen will.