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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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die Ohnmacht, nicht dadurch für den Geist aufhebe, daß ersie verändere; und wenn einmal das Gehirn eine Tastaturdes Geistes war, so behalte er doch nach dessen Zersetzungnoch die Körper übrig, wodurch und worin dasselbe zersetztgeworden; zumal da keine Kraft im Universum zu verlierensei. Das Universum ist der Körper unsers Körpers, fuhrer fort, aber kann nicht unser Körper wieder die Hülle einerHülle seyn, und so fort? Für die Phantasie wird cs faßlicher,wenn man ihr cs auszumalen gibt, daß, da jede mikroskopi-sche Vergrößerung eine wahre, nur aber zu kleine ist*),unser Leib ein wandelnder organischer Kolossus und Weltbauist; ein Weltgcbäude voll rinnender Blutkugeln, voll elektri-scher, magnetischer und galvanischer Ströme, ein Universum,dessen Univcrsalgeist und Gott das Ich ist. Aber wie dieSchmettcrlingpsyche eine Haut nach der andern absprengt, die

*) Dieses ist mathematisch wahr. Die Vergrößerung die nichtsals eine nähere Annäherung erschafft und organisirt ja z.B. nicht den Flaum der Schmetterling-Flügel, den sic ausder relativen Ferne hcrüberzieht (so wie nicht die naheGröße, sondern die ferne Kle inhei t einer Gegend schein-bar ist), mithin, da jede Mücke unter dem Mikroskop die ent-hüllten Acdcrchcn u. s. w. und deren Verhältnisse wirklich hat,die jenes zeigt: so wird sie ja darunter nicht vergrößert, son-dern nur weniger verkleinert gezeigt; weil die Vergrößerungim umgekehrten Vcrhältniß der Fokus-Ferne besteht, und dieseam Ende so klein gedacht werden kann, daß nur noch die derKrystalllinsc von der Retina übrig bliebe, und man das Objektin, nicht vor dem Auge haben müßte. Die absolute Größeergebe sich ans dem Zusammenfällen des Gegenstandes, desFokus und der Retina. Es gibt also auf der Erde gar keineVergrößerung, sondern nichts als Verkleinerungen.

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