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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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hatten, wölbte sich ein Regenbogen hoch in den Himmel. Undso kamen sie an, eine Seele in die andere gesunken, denNachtschimmer in den Tag-Glanz ziehend, nnd ihre Blickewaren traumtrunkcn.

O Schicksal, warum lassest du so wenige deiner Menscheneine solche Nacht, ach.nur eine Stunde daraus erleben? Siewürden sie nie vergessen, sie würden mit ihr, als mit demFrühling-Weiß nnd Roth, die Wüsten des Lebens färbensie würden zwar weinen und schmachten, aber nicht nach Zu-kunft, sondern nach Vergangenheit und sie würden, wennsie stürben, auch sagen: auch ich war in Arkadien!-

Warum muß bloS die Dichtkunst das zeigen, was duversagst, und die armen blütenloscn Menschen erinnern sichnur seliger Träume, nicht seliger Vergangenheiten? Ach Schick-sal, dichte doch selber öfter!

43. S u m m u l a.

Präliminar-Frieden und Präliminar-Mord und-Todtschlag.

Wir kehren vom Nachfluge hinter den unschuldigen Para-diesvögeln zurück, um i^ch einen Abend lang in die Bühnehineinzusehcn, wo freilich kein erster Liebhaber spielt, obwolein letzter Haßhaber. Katzenberger ist Held und Regisseurzugleich. Gewissermaßen sing' ich in der 43. Summcl, wieHomer den Zorn des Achilles, so Katzcnbergers seinen.

Dieser seit dem tückischen Handschlag in stiller Trauerund Wuth hatte diesen Abend dazu erlesen, um die Wolf-