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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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unten und Licht-Sternchen oben endlich that sich ihr dasSchattenreich auf, mit einer schimmernden Stcrncndccke undmit Hügeln, Felsen, Grotten und Höhlen in der Höhle. Allesschien eine Unterwelt zu bedeuten; der Volkstrom, den sie solange draußen im Taglichte in die Thüre einfluthen sah, schienhier, wie ein Menschengeschlecht in Gräbern, ganz vcrtropftzu seyn; und bald erschien aus den Hügeln da ei» Schatte,bald kam aus den langen Gängen dort einer her. Ihr Herz,das heute so manchen Abschied nahm, und dem das Geklüftimmer mehr zum Schlassaale der Todtcn wurde, schlug zuletztso ernst und beklommen, daß das gutmüthige, heitere GesprächMchlhorns sie in ihren Erinnerungen und Phantasien störte;sie wollte allein denken und recht traurig; die ganze Wölbungwar nur die größere Eisgrubc des Todes; ein Grubenbauder Vergangenheit, so wie ein Gcbcinhans der Höhlenbären,deren unvcrrückt gelassene Gerippe alle mit den Köpfen ander Wandung lagen, wie zum Ausgange.

Sie brachte, obwol mühsam, ihren Begleiter dahin, daßer ihr den Genuß der Einsamkeit znlicß, und selber den sei-nigen mit den größer» Männerschrittcn auf dem durchbroche-nen Boden suchte.

Jetzt ungestört ging sie unter den andern Lichtschaitcnherum sie kam vor eine kleine Bcrgschloß-Ruine dannvor ein Schiefer-Häuschen, blos aus Schiefern voll Schiefer-Abdrücke gemacht dann tönte aus den entfernten unterir-dischen Alpen zuweilen ein Alphorn die Höhlungen hindurchsie kam an einen Bach, in welchem die unterirdischen Lampenzum zweitcnmale unterirdisch wicderglänztcn dann au einenkleinen See, worin eine abgcspiegeltc Gestalt gegen den um-gekehrten Himmel hinunterhing; cs war die Bildsäule der