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nichts ist uns so rein, so einheimisch und so zngcartet, undbleibt so gern Tage lang (was nichts Fremdes kann) in nn-scrm Munde, als etwas, wovon der Besitzer, wenn es herauswäre, keine halbe Theetasse trinken könnte — Speichel. Istaber dich kein wahrer Unsinn, so wär's auch keiner, sondernvernünftig, wenn ich meinen trefflichen Hrn. Kollegen Stry-kius verabscheute aus Ekel, blos weil er, obwol mir in Wis-senschaft und Streben so verwandt, und durch Freundschaftgewissermaßen ein Theil meines Innern, außer mir ständeneben meinem Stuhle."
Daneben war wirklich der Brunncnarzt StrykiuS imMuthe des Wein-Nachtisches getreten. Ucber des DoktorsMnth und Glück bei dem Fürsten, und besonders über dasArmwcrfcn des einen und über das Anlächeln des andern, könnt'er kaum zu sich kommen; denn er selber lag, kaum von einemFürstcnfingcr berührt, wie manche Raupen, gebogen und steifda, oder fiel, wie eine Hängspinne, am Faden nieder auf denBoden; und er würde als Geburthclfer eines Kronprinzenunter den fürstlichen Wehen höchstens gesagt haben: wollenIhre Durchlaucht nicht die hohe Gnade haben, cinzutrcten indie Geburt, und das Licht der Welt erblicken? Auch wollte erseinem Landcshcrru von weitem seine innigen Verständnissemit einem so gelehrten Manne vorzcigen. Aber Katzcnbergerließ ihn seinen Schein und sein Annähcrn ziemlich bezahlen;denn er kam auf einem schwachen, nicht sehr maskirten Um-weg ans seinen Rezensenten zurück. — (Der Umweg war blosdie Einschränkung des vorigen Satzes über den Abscheu,nämlich die Bemerkung, daß ihn allerdings sein Kunstrichter,obwol Handwcrkgcnoß, aneklc.) — Er sprach davon, was wirleider so oft in diesem Merkchen gelesen, von der Sünde, Eine