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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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Rathschläge crtheilst. Hätte ich Deine Feder, nnd wäre sorit' wie Du, ich wollte mich in der Welt ganz anders stehen.Jedoch bin ich herzlich zufrieden mit meinem Mehlhorn, dacr's mit mir auch ist in unsrer ganzen Ehe, weil er einsieht,daß ich die HauSsachcn und Weltsachen so gut verstehe, wieer sein Zollwesen. Nur bitte ich Dich inständig, mein Herz,lasse ja niemal zu, daß ihm Dein Hr. Vater etwa aus Höf-lichkeit viel mit Wein zuspricht; Mehlhorns schwacher Kopsverträgt auch den allcrschlechtestcn Krätzer nicht, den ihm etwaDein Hr. Vater vorsetzen möchte; sondern er spricht daraufordentlich kurios-stolz, nnd sogar, so sehr er mich auch liebhat, gegen mein Hansrcgimcnt, was Dir gewiß nicht liebüber Deine alte Freundin zu hören wäre. Und Dich,wilde Fliege selber, beschwör' ich hier ordentlich, gieße imBade vor so vielen Leuten nicht Dein altes Theelöffelchcn vollArrack in Deinen Thec; denn Du hältst immer den Löffel zulange über der Tasse, nnd gießest fort zu, wenn cs schon übcr-läuft, nnd dann nbcrlänst es bei Dir auch, wenn Du dieseWirthschaft trinkst. Thu' cs ja nur bei mir, nur nicht dort.Nun so komme nur recht schleunig zuDeiner

Bon a.

Schreibe mir's wenigstens, im Falle Du nicht kannst. DeineTanzschuhe hast Du auch stehen lassen, nnd er hat sie miteingesteckt." So weit der Brief.

Was nun den zu Gevatter gebetenen Aatzenbcrgcr an-langt, so besaß er zu viel Ehrgefühl und Geld, als daß ersich nicht hätte verpflichtet fühlen sollen, seinen Gevatter auder öffentlichen Wirthstascl mit schlechtem Tisch-Krätzer zu