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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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wie er sich einmal einen ganz andern Gang und Schlag er-klären und erleichtern soll; er seufzt, und weiß nicht worüberund wofür. Er möchte sterben und leben, tödtcn und küsse»,weinen und lachen; aber er kann doch nicht seine süßglühcndeHölle anslöschen mit allen Thräncn der ersten Sehnsucht.

Wie wohlgemuth und froh hält dagegen ein Mann wieNieß, der schon öfter den heißen Liebe-Gleicher passirt ist, denbittersten Hcrzen-Harm aus! Ordentlich mit Lust schmilzt erin Thräncn und schnalzt, wie ein lustiger Fisch. Das Gefühl,das bei einem mathematischen Thcndobach eine drückende Perlein der Auster ist, trägt er als eine schmückende außen an sich.Kurz, er gehört zu den Leuten, wovon ich einmal folgendesgeträumt. Ich hatte aber vorher gelesen, wie man in Oesterreichdie Kompagnien zum Beten so kommandirt:Stellt euch zum Ge-bet! Hergestcllt euch zum Gebet! Kniet nieder zumHGebet!Aufvom Gebet!" Da der Flügelmann alle andächtigen Hand-griffe deutlich Vormacht und früher, als die Kompagnie, seinHerz zu Gott erhebt, dankend oder flehend: so kann kein Kerl ausder ganzen so für die Andacht zugestutztcn Kompagnie imBeten stolpern ohne eigne Schuld, und falls einer eine Minutelänger, als der Flügelmann, Gott verehrte, so wird er mitRecht vom Offizier zu allen Teufeln verflucht. In meinemTraume aber war von einem nähern Anbeten die Rede, undwaren mehr Kommandowörtcr in Gang. Ich war zugleichder Offizier und der Flügelmann die größte SchönheitBaircuths saß auf dem Kanapee und ich sagte zu meinerRotte:Hergestellt euch zum Aubetcn! Kniet nieder zumAnbcten! Sehnet euch! Hand geküßt! Seufzer aus-gestoßen! Thräncn vergossen! Fallt in Verzweiflung!Ermannt euch! Ausgelacht! Aufgcstandcn!" Und so