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jedem Orte, wo beide ankommcn, den englischen Wahlkandida-tcn gleicht, die auf vielen Wagen (Lord Fardleh ans fünfzig)die Wahlmänner für den Sitz im Hause der Gemeinen anden Wahlort bringen lassen. — Noch hundert Vortheilekönnt' ich vermittelst der Auslaßfigur (KZurn ^rneteritionis)anführen, die ich lieber weglassc, solche z. B., daß einenTheatcrautor (und oft steht er dabei und hört alles) eineganze Korporazion von Händen gleichsam auf den Händenträgt (daheim hat ihn nur ein Mann in seiner Linken, undblättert mit der Rechten verdrießlich) — daß er auswendiggelernt wird, nicht nur von Spielern, sondern am Ende vonderen Wiederkehr-Hörern — daß er in allen stehenden, obgleichlangweiligen Theaterartikeln der Tag- und Monatblättcr stetsim selben Blatt von neuem gelobt wird, weil die Bühnen-Schelle immer als Tausglocke seines Namens, und das Ein-bläser-Loch als sein Delphisches Loch wiederkommt. — Worausnoch manches folgt, z. B. daß ein gemeiner Autor, wie z. B.Jünger, ja Kotzcbue, länger in seinen gehörten Stücken lebt,als in seinen gelesenen Romanen. Daraus erklärt sich dieErscheinung, daß das kalte Deutschland sich für Schiller (undmit Recht, denn es sündigte von jeher nur durch Unterlassen,nie durch Unternehmen) so sehr und so schön anstrcngt, undfür Herder so wenig. Denn mißt der Werth den Dank: sohätte wol Herder, als der frühere, höhere, vielseitigereGenius, als der orientalisch-griechische, als.der Bekämpfer derSchillerschen Reflexion-Poesie durch seine Volkliedcr, als derGeist, der in alle Wissenschaften formend cingriff, und der nurden Fehler hatte, daß er nicht mit allen Flügeln flog, sondernnur so, wie jene Propheten-Gestaltcn, wovon vier ihn bedeck-ten und nur zwei erhoben, dieser Tobte hätte ein Denkmal