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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
Entstehung
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sich hatte, um die Wolke des Inkognito seinem Phöbns aus-znzichen. Zum Glück war er früher daraus gerüstet, undhatte daher da er längst wußte, daß die Menschen die erstenWorte eines großen Mannes, sogar die kahlsten, länger be-halten nnd umtragcn, als die besten nach einem Umgänge vonJahren schon auf der Knnststraßc, zehn Meilen vom Lcsc-saal, folgende improvisirende Anrede ansgcarbcitet:

Ehrwürdige Versammlung, fand' ich nur die erstenWorte! Auf eine solche Sympathie einer so gebildeten Ge-sellschaft mit mir dürft' ich ohne Eigenliebe nicht rechnen. ,Aber eine Herzergicßung verdient die andere, und ich gebemich willig dem Ungestüm der Augenblicke Preis. Möge, ihrHerrlichen, euch jeder Schleier des Lebens so abgehoben wer-den, als jetzt, und nie decke sich euch ein Leichenschlcier statteines Brautschleiers auf. Ich war nämlich mein eignerVorläufer; denn ich bin wirklich der Thendobach, dessen An-kunft ich auf heute in Briefen ansagte."

Der sind Sic nicht, mein Herr sagte der Haupt-mann ich heiße von Thendobach Sie aber, wie ichhöre, Hr. von Nieß. Was Sie für Ihre Werke ausgcben,sind ganz andere, und die mcinigen."

Nieß blickte ihm ganz erstarrt ins Gesicht. Besonnenerspringt der Mensch Plötzlich zu hoch, als zu tief Theudo-bach stand fast gebietend mit seinem Macht-Gesicht, Kriegcr-Ange, hohen Wuchs, neben dem zu kurze» Dichter, vonwelchem nun jedes Weibcr-Auge abfiel; aber er ermannte sich

und sagte:ich kenne Sie nicht, aber Deutschland mich." --

H. v. Nieß, versetzte Thendobach, dasselbe ist gerade meinFall."

Unverschcnds trat Thcoda, welche längst vor Begeisterung