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konnte. Inzwischen je öfter er sich nmkchrte, desto mehr er-hob sich die Schädelstättc empor. Sehr gleichgültige nnd ver-drießliche Gespenster-Gedanken, wie diese, bringen nm denhalben Flug, nnd Nicß senkte sich.
Katzenbcrgcr — von dem kam alles — hatte sich nämlichlängst in unschuldiger Absicht auf den Gottesacker geschlichen,weniger um Gefühle, als nm Knochen einzusammcln, daseinzige, was der Menschenfresser, der Tod, ihm zuwarf unterden Tisch. Zufällig war das Bcinhäuschcn, worin er anseiner Knochcn-Achrcnlese ein vollständiges Gerippe anszuhcbcnarbeitete, am Eingangs-Gittcrpsörtchen gelegen, nnd hattemehr den Schein eines großen Mausoleums, als eines kleinenGcbcinhauses. Katzcnbcrger hörte das dichterische Eingehennnd zwei bekannte Stimmen, nnd er sah durch däs Gitteralles, nnd erhorchte noch mehr. Die Natur nnd die Todtenschwiegen, nur die Liebe sprach, obwol keine Liebe zur andern.Für den wissenschaftlichen Katzenbcrgcr, der eben mitten unterder scharfen Einkleidung des Lebens wirthschaftctc, war daherder Blick auf Nicß, der, wie der Doktor sich in einem bekann-ten Briefe ausdrückte, „seinen Kopf, wie ein reitender Jägerden Flinteulauf, immer gen Himmel gerichtet anhängcn hatte,"kein sympathetischer Anblick, obwol ein antipathetischer. Beiihm wollte das Wenige, das Nicß über Todte nnd vermählteHerz-Paradiese auf dem Wege hatte fallen lassen, sich wenigempfehlen. Vor allem Warmen überlicf gewöhnlich des Dok-tors inncrn Menschen eine Gänsehaut; kalte Stichworte hin-gegen rieben, wie Schnee, seine Brust und Glieder warm nndroth. Uebrigens verschlang sich seine Seele ziemlich mit derNicßischcn, so wie der Wcrboffizicr bei dem Rekruten schläftnnd immer einen Schenkel oder Arm auf ihn legt, nm ihn zu