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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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NM kanische Hochzeit, folglich deren Scheidung auf dem nassen

Wege. In der That prügelte jeder von beiden den andernM genug keiner konnte im lauten Wasser sein eignes Wort

W hören, geschweige Vernunft; nicht nur nach Lebenslust des

, M Lebens, sogar nach Ehren-Wind der Fama mußten beide

^ ,M schnappen die schönsten Thatcn und Stöße entwischten der

,, H Geschichte. Glücklicher Weise stieß der Hallore und Fluß-

Mineur unten auf den Schiebkarren, womit Männike, als auf-ss einem Triumphkarren, por wenigen Minuten wie ein glän-

/ .I zender Wassermann oder wäßriges Meteor gefahren war,

und sich von der Brücke hatte mit Lob beregnen lassen.Der Hallore faßte den Vorspringer, und stülpte.ihn so ab-gemessen auf den Karren, daß dessen Gesicht aufs Rad hin-anssah, und die beiden Beine mit den Zehen auf die Karren-Gabel fest geheftet lagen. So schob er den verdienten Ar-tisten ans Ufer hinaus, wo er erwartete, was die Welt zuseiner Fischgcrechtigkcit, Fischer zu fangen, sagen würde.

Die Freude war allgemein, Hr. Männike wünschte wäh-rend derselben ans dem terminircndcn Teller Brückenzoll imschönern Sinne cinzufordcrn; aber die Höflciner wollten weniggeben. Der Doktor nahm sich der Menge an, und sagte:

'Mit Recht! Jeder habe, wie Er, blos dem guten cingepsarr-ten ansässigen Halloren, der's umsonst gethan, zugcsehcn,

, weiter keinem; am wenigsten Herrn Männike, dem spätemA Nebenregcnbogen des Hallensers. Ich selber, beschloß er, gebeam wenigsten, ich bin Fremder." Da nun das Wenigste NichtsD ist: so gab er nichts und ging davon; und der Ketzer-H Glaube, gratis zugcsehcn zu haben, fraß aus der Brücke auf-^1. fallend um sich.

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