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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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anfangs dem Fuchse zu gleichen, der so lange sich einem Hasennäher tanzt, bis der Hase selber in den Tanz einfällt, woraufder Fuchs ihn leicht in Todtentänze hincinzicht *). Er stiegdann aus hielt ein zweiköpfiges Goldstück blos zwischenMittelfinger und Daumen am Rande, um es mehr zu zeigen,und um nichts vom Folien-Golde weg zu reiben und warjedes Wortes gewiß, das er sagen wollte. Er konnte sich aberbeim Eintritte nicht viel Vorthcil für seine Anrede oder Bene-volcnz-Kaptanz von dem Umstande versprechen» daß geradedas Subjekt**) und der Provisor giftigen Bilscnsamcn inMörsern stampften; da, nach allen Giftlehrcrn, dieses Gist-kraut unter dem Stoßen und Kochen den Arbeiter unter derHand in ein toll-erboßtcs, bissiges Wesen umsctzt. Jndcßfing er mit dem Goldstücke in der Hand, wie ein vcncdi-schcr Sbirre mit einem ans der Mütze sein freundschaft-liches Anreden mit Vergnügen an, weil er wußte, daß er stetsmit der sanften Hirtenflöte den, dem er sie vor tauben Ohrenblies, leicht hinter dieselben schlagen konnte.

Herr Amtbrudcr, sagt' er, meine cke moustrio epistola(Sendschreiben über Mißgeburten) kennen Sie wahrscheinlichfrüher, als irgend ein Protomcdikus und Obersanitätrath inganz größcrn Städten; sonst hätten Sie sich vielleicht weni-ger auf Mißgeburten gelegt. Ihr Monstrum, gesteh' ich Ihnengern denn es ist zu sehr gegen meine Sinnes-Art, etwasherab zu setzen, blos weil ich es erhandeln will ist, wie

*) Der Verfasser weiß nicht gewiß, ob er diese naturhistorischeBemerkung aus Bechstcins Werken, oder aus dessen Munde hat.

*') Bekanntlich der Name eines pharmazeutischen Bcigehülfen undGesellen.