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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
Entstehung
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so viele stille Thronen, als irgend eine edle Seele, nämlichvier Unzen den Tag; nnr aber ungesehen (denn die Magen-Haut ist mein Schnupftuch); unaufhörlich fließen sie ja beiheilen guten Menschen in den knochigen Nasenkanal, und rin-nen durch den Schlund in den Magen und erweichen dadrun-ten manches Herz, das man gckäuct, und das znm Verdauenund Nachkochcn da liegt."

Ich weiß nicht, ob ich mich irre, aber mir kommt csvor, als ob der Doktor seit dem schlaswachen Anhörcn derLobreden, welche Theoda seinem licbcrcichcn Herzen vor demPoeten Nieß gehalten, ordentlich darauf ansginge, mehr Essig-säure, d. h. Sanersancr, zu zeigen; ähnlich säh' ihm der-gleichen ganz, und lieber schien er, ans Millionen Gründen,härter als weicher.

Als daher Nieß, um den seltnen Seefisch immer mehrfür seine dichterische Naturalienkammcr anfzntrockncn, eineneue Frage thun wollte: fuhr Theoda ordentlich auf und sagte:Hr. v. Nieß, Sie sind im Innerlichen noch härter, als meinVater selber.So, sagte der Doktor, noch härter als ich?Es ist wahr, die weibliche Sprache ist, wie die Zunge, weichund linde zu befühlen, aber diese sanfte Zunge hält sich hin-ter den Hundszähnen auf, und schmeckt und spcdirt gern, wasdiese zerrissen haben." Hier suchte der seine Würfel ans etwasSchöneres hin abzulenken, und bemerkte, was bisher Theodanicht gesehen:dort schreite schon lange Hr. Umgclder Mehl-horn so tapfer, daß ihn der Kutscher schwerlich aus dem höcke-rigen Wege überhole." Als dicß der Kutscher vernahm, demschon längst der nicht cinzuholcnde Zoller eine beweglicheSchandsäule und Höllenmaschine gewesen: so fuhr er galoppi-rcnd in die