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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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immer freudiges und freundliches Gesicht, und fand dicß allesmit Lust darin. Thcoda lief auf ihn entzückt zu, und fragteselbstvergessen, wie cs ihrer Freundin ergangen, als sei erspäter abgcreisct. Er verzehrte ein dünnes Mittagmahl, wozuer die Hälfte mitgcbracht:man muß wahrhaftig sagt' ersehr wahr sich recht zusammennchmcu, wenn man nochzwei Stunden nach Huhl hat, und doch Nachts wieder zuHause sehn will; cs ist aber kostbares Wetter für Fußgänger."

Theoda zog ihren Vater in ein Nebenzimmer, und setztealle weibliche Röst-, Schmelz- und Trcibwcrkc in Gang, umihn so weit flüssig zu schmelzen, daß er den Zoller bis nachHuhl mit einsitzcn ließe. Er schüttelte kaltblütig den Kopf,und sagte, die Gevatterschaft fürchtend:auch nahm' cr'S amEnde gar für eine Gefälligkeit, die ich ihm etwa beweisenwollte." Sic rief den Edelmann znm Bereden zu Hülfe;dieser brach mehr aus Liebe für die Fürsprecherin garin theatralische Bercdtsamkcit aus, und ließ in seinem Feuersich von Katzenbergcr ganz ohne eines ansehcn. Dem Doktorwar nämlich nichts lieber, als wenn ihn scmand von irgendeinem Entschlüsse mit tausend beweglichen Gründen abzubringenanstrcbte; seiner eignen Unbeweglichkeit versichert, sah er mitdesto mehr Genuß zu, wie der andere, jede Minute des Jagewärtig, sich nutzlos abarbcitctc. Ich versinnliche mir dicßsehr, wenn ich mir einen umhcrrciscndcn Magnctisör, undunter dessen Händen das Gesicht eines au menschlichen Mag-netismus ungläubigen Autors, z. B. Bicsters, verstelle, wiejener diesen immer ängstlicher in den Schlaf hinein zu streichensucht, und wie der Bibliothekar Biester ihm unaufhörlich einaufgewecktes Gesicht mit blickenden Augen still entgegcnhält.Gern macht' ich selber, sagte Nicß, noch den kurzen Weg zu