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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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scher Entwurf. In einigen Zeitungen veranlaßtc er deshalbnoch den Artikel: der bekannte Theater-Dichter Theudobachwerde, wie man vernehme, dieses Jahr das Bad Maulbronngebrauchen.

Da cs gegen meine Absicht wäre, wenn ich durch dasVorige ein zweideutiges Streiflicht ans den Dichter würfe:so versprcch' ich hier förmlich, weiter unten den Lauf der Ge-schichte aufzuhaltcn, um auseinander zu setzen, warum eingroßer Theater-Dichter viel leichter und gerechter ein großerNarr wird, als ein andrer Autor von Gewicht; wozu schonmeine Beweise seines größcrn Beifalls, hoff' ich, ausrei-chen sollen.

"X Nieß wußte also recht gut, was er war, nämlich eineBravour-Arie in der dichterischen Sphärenmusik, ein geistigerKaiscrthcc, wenn andere (z. B. viele unschuldige Leser dieses)nur braunen Thce verstellen. Es ist überhaupt ein eignesGefühl, ein großer Mann zu sehn ich berufe mich auf derLeser eignes und den ganzen Tag in einem angcborncngeistigen Cour- und Churanzugc umherzulausen; aber Nießhatte dieses Gefühl noch stärker und feiner als einer. Erkonnte sein Haar nicht auskämmcn, ohne daran zu denken,welchen feurigen Kopf der Kamm (seinen Anbeterinnen viel-leicht so kostbar als ein Gold-Kamm) regle, lichte, egge undbeherrsche, und wie eben so manches Gold-Haar, um welchessich die Anbeterinnen für Haar-Ringe raufen würden, ganzgleichgültig dem Kamm in den Zähnen stecken bleibe, als sonstdem Mexiko das Gold. Er konnte durch kein Stadtthoreinfahrcn, ohne cs heimlich zu einem Triumphthor seiner sel-ber und der Einwohner unter dem Schwibbogen auszubauen,weil er aus eigner jugendlicher Erfahrung noch gut wußte.