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scher Entwurf. In einigen Zeitungen veranlaßtc er deshalbnoch den Artikel: der bekannte Theater-Dichter Theudobachwerde, wie man vernehme, dieses Jahr das Bad Maulbronngebrauchen.
Da cs gegen meine Absicht wäre, wenn ich durch dasVorige ein zweideutiges Streiflicht ans den Dichter würfe:so versprcch' ich hier förmlich, weiter unten den Lauf der Ge-schichte aufzuhaltcn, um auseinander zu setzen, warum eingroßer Theater-Dichter viel leichter und gerechter ein großerNarr wird, als ein andrer Autor von Gewicht; wozu schonmeine Beweise seines größcrn Beifalls, hoff' ich, ausrei-chen sollen.
"X Nieß wußte also recht gut, was er war, nämlich eineBravour-Arie in der dichterischen Sphärenmusik, ein geistigerKaiscrthcc, wenn andere (z. B. viele unschuldige Leser dieses)nur braunen Thce verstellen. Es ist überhaupt ein eignesGefühl, ein großer Mann zu sehn — ich berufe mich auf derLeser eignes — und den ganzen Tag in einem angcborncngeistigen Cour- und Churanzugc umherzulausen; aber Nießhatte dieses Gefühl noch stärker und feiner als einer. — Erkonnte sein Haar nicht auskämmcn, ohne daran zu denken,welchen feurigen Kopf der Kamm (seinen Anbeterinnen viel-leicht so kostbar als ein Gold-Kamm) regle, lichte, egge undbeherrsche, und wie eben so manches Gold-Haar, um welchessich die Anbeterinnen für Haar-Ringe raufen würden, ganzgleichgültig dem Kamm in den Zähnen stecken bleibe, als sonstdem Mexiko das Gold. — Er konnte durch kein Stadtthoreinfahrcn, ohne cs heimlich zu einem Triumphthor seiner sel-ber und der Einwohner unter dem Schwibbogen auszubauen,weil er aus eigner jugendlicher Erfahrung noch gut wußte.