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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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Rang umsonst mitfahrcn konnte. Erstatte nämlich eine beson-dere Kälte gegen Leute von höherem oder seinem Range, undlnd sie deshalb höchst ungern zu Diners, 6onters, 8o»pesein, und gab lieber keine; leichter besucht' er die ihrigen zurStrafe, und ironisch; denn er denke (sagte er) wol vonnichts gleichgültiger, als von Ehren-Gastereien, und er wolleeben so gern ü In Uourcliette des Bajoncts gespeisct seyn,als feurig wetteifern mit den Großen seiner Stadt im Gasti-rcn, und er lege das Tischtuch lieber auf den Katzcntisch.Nur einmal und dicß aus halbem Scherz gab er ein6outer oder Dezontsr, indem er um 5 Uhr einer Gesell-schaft seiner verstorbenen Frau seinen Thee einnöthigtc, derKamillen-Thee war. Man gebe ihm aber, sagte er, Lumpen-pack, Aschenbrödel, Kothsassen, Soldaten auf Stelzfüßen: sowisse er, wem er gern zu geben habe; denn die Niedrigkeitund Armnth sei eine hartnäckige Krankheit, zu deren HeilungJahre gehören, eine Töpfer- oder Topf-Kolik, ein nachlasscn-dcr Puls, eine fallende und galoppirende Schwindsucht, eintägliches Fieber; venisnti, aber sage man, currite inirrlio,d. h. man gehe doch dem herkommcndcn Lumpen entgegen,und schenk' ihm einen Heller, das treueste Geld, das keinFürst sehr herabsetzen könne.

Blos seine einzige Tochter Theo da, in der er, ihresFeuers wegen, als Vater und Wittwcr die vernachlässigteMutter nachlicbte, regte er häufig an, daß sic um etwasangenehmeres zu sehen, als Professoren und ProscktorenThcegcsellschaften, und zwar die größten, cinlud. Er drangihr aber nicht eher diese Freude aus, als bis er durch Wet-terglas, Wetterfisch und Fußreißcn sich völlig gewiß gemacht,daß cs gegen Abend stürme und gieße, so daß nachher nur