»Ihr, Christian? das würde mehr freundschaftlich, alsklug sein."
„Warum? Was gibt cs denn wider mich?" sagte Chri-stian. „Ich bin unschuldig, wie ras ungeborne Kind, — undLas sind Euer Durchlaucht auch. Es ist nur ein Wesen, daSunsere Schuld bezeugen kann; aber ich hoffe, es zu unscrmVorthcil auf die Bühne zu bringen. — Ueberdieß, wenn ichnicht ginge, so würde sogleich nach mir geschickt werden "
„Der Hausgeist gewiß, von dem ich Euch sprechen ge-hört habe?"
„Laßi's Euch in's Ohr sagen."
„Ich verstehe," sagte der Herzog, „und will Herrn Cbif-finch nicht länger aufhalten. Denn er ist mein Führer, müßtIhr wissen. — Wohlan, Chiffinch, laßt weiter fahren. —Voxue In llslöre!" rief er aus, als der Wagen fortfuhr; „ichbin durch schlimmere Gefahren, als die jetzige, gesegelt."
Ehe wir Buckingham in das Audienzzimmcr begleiten, woer eine so schwere Rolle zu spielen -alte, wird es nicht un-schicklich sein, Christian, nach seiner kurzen Unterredung mitdem Herzog von Buckingham, zu folgen. Beim Zurückgehenin das Haus nahm Christian einen Umweg, der aus einerentfernten Allee und durch verschiedene Höfe führte, und eiltein ein niedriges, mit Matten belegtes Zimmer, wo Bridge-north allein saß, und, bei dem Licht einer kleinen, messinge-nen Lampe, mit der heitersten Miene in der Bibel las.
„Habt Ihr die Peveril entlassen?" fragte Christian hastig.
„Ja," antwortete der Major.
„Und unter welcher Bürgschaft — daß sie nicht zu White-hall wider Euch Bericht abstatten?"
„Sie gaben mir freiwillig ihr Versprechen, als ich ihnen
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