Druckschrift 
21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
567
Einzelbild herunterladen
 

567

bereit; und mit geringer Unterstützung von den Leuten EurerDurchlaucht müssen sie Whitehall bekommen und Alles darinzu Gefangenen machen."

Schurke!" sagte der Herzog;und einem Pair von Eng-land könnt Ihr diesen Vorschlag machen?"

Nein," antwortete Christian,ich gebe zu, es würde diegrößte Thorheit von Eurer Durchlaucht sein, eher zu erschei-nen, als bis Alles vorüber ist."

Er fing nun an, die weiteren Streitkräftc aufzuzählen,der Herzog unterbrach ihn aber und sagte:Verschont michmit den Einzelnen, und laßt mich die Totalsumme EurerMannschaft wissen, Eduard."

Fünfzehnhundert Mann, wohl gerüstet, sagte Christian,außer dem Pöbel, der sicherlich aufstchen wird er hat dieGefangenen, die heute im Betreff des Complots frei gelassenwurden, schon fast in Stücken gerissen."

Nun versteh' ich denn Alles. Und nun hört, Christian,"sagte er, indem er seinen Stuhl dem Christian'S gegenübersetzte;Ihr habt mir heute Vielerlei gesagt soll icheben so mittheilend sein? Soll ich Euch zeigen, daß meineGenauigkeit im Erkundigen der Eurigen gleich kommt? Sollich Euch, mit einem Worte, sagen, warum Ihr Euch auf ein-mal entschlossen habt, Jedermann, vom Puritaner an bis zumFreigeist, zu einem allgemeinen Angriff auf das Schloß zuWhitehall zu treiben, ohne mir, einem Pair des Reichs, Zeitzu lassen, über so einen verzweifelten Schritt nachzudenken,oder mich darauf vorzubereitcn ? Soll -ich Euch sagen, warumIhr mich zur Unterstützung Eurer Maaßregel leiten oder trei-ben, verführen oder zwingen wollt?"

Herr Herzog, wenn es Euch beliebt, eine Muthmaaßungzu fassen," sagte Christian,so will ich mit aller Auf-