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— am wenigsten von Allen Ihr, dürft für ihre Wohlfahrtbesorgt sein."
In diesem Augenblick öffnete sich eine Seitenthür, undChristian selbst trat in das Zimmer. Er stutzte und entfärbtesich, als er Julian Peveril sah; dann wandte er mit einerangenommenen gleichgültigen Miene sich zu Bridgenortb undfragte: »Ist Saul unter den Propheten? — Ist ein Peverilunter den Heiligen?"
»Nein, Bruder," erwiederte Bridgenorth; »seine Zeit istnoch eben so wenig gekommen, als die deinige. — Du steckstzu tief in den ehrgeizigen Jntriguen des Manncsalters, under in den schwindligen Leidenschaften der Jugend, um diestille, ruhige Stimme zu hören — Ihr Beide werdet sie hö-ren, wie ich hoffe und bete."
„Herr Ganleffe, oder Christian, oder wie Ihr sonst heißet,"sagte Julian, »Euch kann keine Idee eines unmittelbaren gött-lichen Befehls bestimmen, Feindseligkeiten gegen den Staatzu beginnen. Indem wir also für jetzt alle Gegenstände derErörterung zwischen uns, worin sie immer bestehen mögen,bei Seite setzen, bitte ich Euch dringend, als einen Mannvon Klugheit und Verstand, mit mir gemeinschaftlich demHerrn Bridgenorth das bedenkliche Unternehmen, das er imSinne hat, auszureden."
„Junger Herr," sagte Christian mit großer Gelassenheit,„als wir uns im Westen trafen, war ich geneigt, Eure Freund-schaft zu suchen, aber Ihr verwaiset die Einleitung dazu.Ihr konntet jedoch selbst damals genug von mir gesehen ha-ben, um versichert zu sein, daß ich nicht leicht zu rasch michin irgend ein verzweifeltes Unternehmen stürzen werde. Wasdieses betrifft, das vor uns liegt, so bringt mein BruderBridgenorth zu demselben die Einfalt, obgleich nicht die Harm-