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21 (1852) Peveril vom Gipfel
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wohl ihr Werk nachlässig verrichten würden, oder ob es nichtgefährlich wäre, wenn sie ihren Weg gewaltsam aus einemHause zu nehmen versuchten, dessen Zugänge alle von solchenLeuten, als er gesehen, bewacht wären Kriegsmänncrn vonihrer Kindheit an.

Um des Himmels willen," sagte Julian, ohne Bridge-norths Frage zu beantworten,zu welchem Zweck habt Ihrso viele verzweifelte Männer versammelt? Ich weiß wohl,daß Eure religiösen Grundsätze von besonderer Art sind; abernehmt Euch in Acht, daß Ihr Euch nicht selbst täuscht.Keine Ansichten der Religion können Aufruhr und Mordrechtfertigen; und von solcher Art find die nothwendigenFolgen der Lehre, die wir eben fanatischen, erhitzten Schwär-mern in die Ohren schallen gehört haben."

Mein Sohn," sagte Bridgenorth gelassen,in den Tagenmeiner Unmündigkeit dacht' ich eben so, wie Ihr. Gepriesensei der Himmel, die Schuppen sind mir von den Augen ge-fallen; und nach vierzigjährigen Wanderungen in der WüsteSinai's bin ich endlich in dem gelobten Lande angelangtMeine verderbte menschliche Natur hat mich verlassen ichhabe meinen Balg abgcworfen, und kann nun mit gutem Ge-wissen meine Hand an den Pflug legen, gewiß, daß keineSchwäche in mir übrig geblieben ist, wodurch ich auf dasVergangene zurücksehen möchte. Die Furchen," setzte er mitgerunzelter Stirne, während seine großen Augen sich mitdüsterm Feuer füllten, hinzu,müssen lang und tief gezogen,und mit dem Blute des Mächtigen getränkt werden."

Es war eine Veränderung in Bridgenorths Ton und We-sen, als er sich dieser sonderbaren Ausdrücke bediente, welcheJulian überzeugten, daß sein Geist, der seit so vielen Jahrenzwischen seinem natürlichen gesunden Verstände und der un-