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Vierunddreißig ftes Kapitel.
Julian's Blut war, durch den Zustand, in welchem ihnsein unsichtbarer Gast verließ, so in Wallung gerathen, daßer lange keine Ruhe fand. Endlich jedoch war er zu demEntschluß gekommen, seinen Verkehr mit ihm vorsichtiger ein-zurichten, im Fall seine Unterredung sich erneuern sollte, alsseine Betrachtungen durch die entschiedene Aufforderung Rit-ter Gottfried Hudsons unterbrochen wurden, er möchte siches nun seinerseits gefallen lassen, die häuslichen Verrichtun-gen ihrer gemeinschaftlichen Wohnung zu besorgen, die derZwerg gestern auf sich genommen hatte.
Es war kein Grund da, einer so billigen Forderung sichzu widersetzen; Pcveril stand daher auf, und übernahm dasAufräumen ihres Gefängnisses. Während dieses Geschäftsblieb der Zwerg bequem auf seinem Stuhle sitzen, und klim-perte auf einer Guitarre, als aber Julian das Geschäft desKochs unternehmen wollte, sprang er vom Stuhl, und rief:„er wollte lieber das Frühstück alle Morgen bis zum jüngstenTage zubereiten, als ein so wichtiges Geschäft einem so un-xrfahrnen Stümper, wie seinem Gesellschafter, überlassen."
Der junge Mann trat mit Vergnügen dem kleinen, übelgelaunten Ritter seine Verrichtung ab, und lächelte bloß, alsdieser in seiner Empfindlichkeit hinzusetzte, obgleich Julian nurein Sterblicher von Mittelstatur wäre, sei er doch so dumm,wie ein Riese. Während also Pcveril ihn das Frühstück nachseinem eigenen Belieben bereiten ließ, beschäftigte er sich da-mit, das Zimmer mit seinen Augen von jeder Seite zu mu-stern, und irgend einen geheimen Eingang, der seinen nächt-